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Chinesen leiden nun unter "Olympischem Syndrom"

27.08.2008 | 13:20 |  (DiePresse.com)

Nach dem Ende der Spiele in Peking stellen Gesundheits-Experten bei zahlreichen Menschen Antriebslosigkeit fest. Dazu käme "ein Hang zum Jammern".

Innere Leere und Antriebslosigkeit hat viele Chinesen nach dem Ende der Olympischen Spiele befallen. Gesundheitsexperten hätten bei zahlreichen Landsleuten nach dem Ende der Spiele am Sonntag "Orientierungslosigkeit und einen Hang zum Jammern" festgestellt, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Sportfans seien anfällig für Depressionen, wenn internationale Großereignisse zu Ende gingen, sagte der Shanghaier Psychologe Lin Ye dem Bericht zufolge.

"Fernsehzuschauer und ihre Familien konnten gemeinsam Spaß und Aufregung erleben, so dass die häusliche Stimmung besser wurde und sie vorübergehend ihre Sorgen auf der Arbeit vergessen konnten", sagte Lin Xinhua zufolge.

Nach dem Ende der Spiele hätten viele bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz ihre Stimmung nicht schnell genug umschalten können, sagte der Experte, der von einem "Olympischen Syndrom" sprach. Büroangestellte und Schüler seien besonders gefährdet, fügte er hinzu. Als Gegenmittel empfahl Lin ausreichend Schlaf, Aktivitäten im Freien und das Kennenlernen neuer Freunde. Wie viele Chinesen vom "Olympischen Syndrom" betroffen sind, schrieb die Agentur nicht.


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