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Chinas Botschaft an die Sportwelt: „Alles Leben hat Wert“

07.09.2008 | 18:11 |  (Die Presse)

Erster Wettkampftag brachte gute Leistungen der Österreicher.

PEKING (ag./red.). Mit einer spektakulären dreistündigen Show wurden Samstag in Peking die Paralympics eröffnet. Blickfang war die Bühne mit einem Durchmesser von 72 Metern, die eine weiße Jadeplatte als Symbol für die Erde darstellen sollte, auf der 6000 Mitwirkende die Idee der Gastgeber interpretierten, dass „alles Leben einen Wert hat, alles Leben seine Würde und alles Leben seinen Traum hat“. Besondere Aufmerksamkeit zog die erst zwölf Jahre alte Ballettschülerin Li Yue auf sich, die im Mai beim Erdbeben in der Provinz Sichuan ihr linkes Bein verloren hatte. Sie begleitete die Aufführung eines Ballettensembles zu Ravels Bolero mit einem ausdrucksstarken Auftritt im Rollstuhl.

Mehr als 4000 Athletinnen und Athleten und deren Betreuer nahmen an der Eröffnungszeremonie teil. Österreich mit Fahnenträger Christoph Etzlstorfer an der Spitze war als 130. von 161 Nationen an der Reihe.

 

Knapp am Finale vorbei

Österreichs Sportler gingen am Sonntag, dem ersten Tag der 13. Paralympischen Sommerspiele, trotz guter Leistungen leer aus. Sportschütze Hubert Aufschnaiter verpasste über 10 m Luftpistole das Finale knapp, der 45-Jährige aus Wörgl wurde mit 562 Ringen Zehnter. Nur ein Ring mehr und Aufschnaiter wäre in der Entscheidung unter den besten Acht gestanden.

Im Velodrome fuhren die österreichischen Bahnradfahrer ihren ersten Bewerb, das 1000 m Zeitfahren. Auf der schnellen Bahn fielen zwei Weltrekorde, bester rot-weiß-roter Starter war Alexander Hohlrieder auf Rang 14. Wolfgang Dabernig und Erich Stauffer belegten die Plätze 17 und 18.

 

Tischtennisspieler auf gutem Weg

Tischtennis-Spieler Hans Ruep siegte im ersten Spiel gegen den Italiener Giuseppe Vella 3:1, auch Doris Mader schlug die Französin Fanny Bertrand glatt 3:0. Sein Auftaktmatch in der Klasse 1 verloren hat hingegen Andreas Vevera gegen den Südkoreaner Cho Jae-Kwan knapp mit 2:3. Günther Unger, Egon Kramminger und Stanislaw Fraczyk waren erst am Abend im Einsatz.

Am Montag sind insgesamt 14 Österreicher im Segeln, Reiten, Schwimmen, Bahnfahren, Tennis, Schießen und in der Leichtathletik im Einsatz.


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