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Vier Designsünden bei Notebooks

22.03.2010 | 11:02 |  (DiePresse.com)

Spiegelnde Displays, schwammige Tastaturen oder zu gut gemeinte Software-Installationen. Viele tragbaren Rechner könnten besser sein, als ihre Hersteller sie ausliefern. DiePresse.com zeigt vier der Probleme auf.

Laptop-Computer dienen dazu, die tägliche Arbeit zu erleichtern, indem man sie überall mitnehmen kann. Dank immer besserer Leistungsdaten und Akkulaufzeiten beginnen die Notebooks auch vermehrt Hauptrechner zu ersetzen. Leider haben sich über die Jahre auch ein paar Designschwächen eingeschlichen, die genau das Gegenteil einer Erleichterung bewirken. DiePresse.com hat ein paar der nervigsten Designsünden zusammengetragen.

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Irgendwer hatte in den Nullerjahren die Idee, LCD-Bildschirme mit einer reflektierenden Schicht zu überziehen, damit Farben und Kontrast besser zur Geltung kommen. Was bei Standrechnern oft positiv wirkt, ist bei Laptops, die man vorrangig unterwegs nutzt, kontraproduktiv. Zwar sind aktuelle Geräte mit einer Schicht überzogen, die weniger spiegelt, bei Sonne oder direktem Lichteinfall sieht man aber mehr von sich selbst als vom Bildschirminhalt. Inzwischen gehen manche Hersteller wieder zurück zu matten Displays.

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Die wichtigsten Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine sind immer noch Tastatur und Maus. Bei Mobilgeräten werden diese wichtigen Elemente aber oft vernachlässigt. Kein spürbarer Druckpunkt, zu kleine oder merkwürdig angeordnete Tasten ärgern Vielschreiber, oft können manche Zeichen oder Befehle nur über fingerverrenkende Tastenkombinationen eingegeben werden. Besonders traurig sieht es da (mit ein paar Ausnahmen) bei Netbooks aus. Die Minilaptops sollen als E-Mail- und Web-Geräte dienen, erweisen sich aber oft als fingerunfreundlich. In Sachen Mausersatz sind die aktuell überall eingesetzten Trackpads nur eingeschränkt zu Empfehlen. Manche Hersteller setzen auf eine Art Mini-Joystick. Trotzdem nehmen die meisten Notebook-Benutzer aber noch eine echte Maus mit sich, um ordentlich arbeiten zu können. Leider wird dafür auch gleich einer der oft spärlichen USB-Anschlüsse benötigt.

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Es ist ja verständlich, dass Hersteller ihren Kunden möglichst viel bieten wollen. Nach hinten geht der Schuss aber los, wenn man ein nagelneues Gerät bekommt, bei dem der Desktop bereits mit Verknüpfungen zu Programmen vollgestopft ist, die man zu 90 Prozent nicht nutzen wird. Ein anderes Problem ist die Auswahl des Betriebssystems. Zu Hochzeiten von Windows Vista wurde die Software auf Geräten installiert, die damit oft heillos überfordert waren. Wenig verwunderlich, dass auf vielen schwächeren Laptops und Netbooks lieber das ältere Windows XP oder Linux installiert wurde. Jetzt setzen die Hersteller vermehrt auf Windows 7, das weniger an Ressourcen braucht.

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Bei Stromkabeln für Laptops gibt es drei Varianten: zu lang, zu kurz oder einfach nur im Weg. Manche Hersteller bieten ausziehbare Kabel an, ähnlich wie sie bei Staubsaugern zum Einsatz kommen. Vorrangig sollte aber die Akkulaufzeit noch weiter verbessert werden, damit man seltener an die Steckdose muss. Aufgrund des beim zweiten Punkt aufgezählten Problems ergibt sich noch ein weiterer Kabelsalat: Die Maus muss schließlich auch angeschlossen werden. Allerdings finden kabellose Vertreter immer mehr Verbreitung.


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