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Ende von Windows XP weiter hinausgezögert

06.10.2008 | 10:11 |  (DiePresse.com)

PC-Hersteller dürfen noch bis Mitte 2009 Vista-Rechner mit Windows-XP-CDs ausliefern - sechs Monate länger als ursprünglich geplant.

Windows Vista ist unbeliebt. Dashalb hat die Nachricht über den Vertriebsstop des Vorgänger-Betriebbssystems Windows XP auch zu heftigen Protesten geführt. Seit Juni 2008 wird XP nicht mehr verkauft. Zwei Ausnahmen gibt es dennoch: XP darf mit Billigst-Rechnern vertrieben werden und Windows-Vista-Rechnern darf eine XP-CD beigelegt werden, als sogenannte "Downgrade"-Option. Die Downgrade-Discs sollte es ursprünglich nur bis 31. Jänner 2009 geben. Microsoft hat diese Frist laut CNet nun um sechs Monate verlängert.

Bis 31. Juli 2009 darf nun weiterhin die Windows-XP-Downgrade-Option angeboten werden. Microsoft sieht darin eine Möglichkeit den Nutzern einen sanften Umstieg zwischen den beiden Betriebssystemen zu bieten. Für Anfang 2010 wird bereits das nächste Microsoft-Betriebssystem Windows 7 erwartet. Zahlreiche Unternehmen werden direkt von Windows XP auf Windows 7 umsteigen - ohne den "Umweg" über Vista zu gehen. 

 


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