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Österreichs Gold lagert in London, Basel und Wien

31.08.2012 | 07:35 |  (DiePresse.com)

Der Rechnungshof will die Nationalbank in Bezug auf die Reserven an physischem Gold überprüfen.

Die Geheimniskrämerei über die Lagerungsorte der österreichischen Goldreserven soll bald auch offiziell ein Ende haben. Dass nun der Rechnungshof, der laut einem Medienbericht Österreichs Goldreserven seit 12 Jahren nicht mehr vor Ort überprüft hat, in der Sache aktiv wird, stört Notenbankchef Ewald Nowotny überhaupt nicht. Im Gegenteil: "Ich begrüße es, wenn diese Rechnungshofprüfung kommt, damit endlich das dumme Thema weg ist", so Nowotny.

Das "dumme Thema" sind, wie aus dem Umfeld der Notenbank verlautet, Gerüchte, wonach ein guter Teil des österreichischen Notenbankgoldes im Wert von gegenwärtig rund 11 Milliarden Euro in Bergmassiven versteckt ist oder irgendwo in den USA lagern soll, von New York war in den Gerüchten die Rede. Davon sei kein Wort wahr, es soll sich kein einziger Barren im Big Apple befinden.

Gold an wichtigsten Handelsplätzen

Österreichs Gold (280 Tonnen) soll sich in London, Basel und in Wien, in den Tresoren der Münze am Stadtpark, befinden. Zu welchen Teilen blieb offen.

Die Nationalbank selbst will sich auf die Fragen nach den Örtlichkeiten nicht direkt äußern, das hat Tradition in der Wiener Notenbank. "Wir haben immer gesagt, es ist an den wichtigsten Goldhandelsplätzen", sagte Nowotny. Das sind London und die Schweiz.


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