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Auto- und Bahnfahrer reagieren kaum auf Preisänderungen

04.11.2009 | 09:21 | Ewald Bechtloff (DiePresse.com)

Wird etwas teurer, so wird es normalerweise weniger gekauft. Das gilt jedoch nicht für Fahrkarten der öffentlichen Verkehrsmittel oder Treibstoff. Kunden des Gütertransports der Bahn hingegen sind sehr sensibel.

Verkehr auf der Straße und Schiene steht grundsätzlich für Bewegung. Jedoch bewegen sich die Teilnehmer sehr unterschiedlich, nicht nur was ihre Art der Fortbewegung betrifft. Eine Studie des Wifo zum Thema "Preise und Preiselastizitäten im Verkehr" kam zu dem Ergebnis, dass die Verkehrsteilnehmer sehr uneinheitlich auf Preisänderungen reagieren.

Faktbox

Teilelastische Bahnkunden

Konkret ergab die Wifo-Schätzung der Preiselastizitäten für den Verkehr in Österreich folgendes:

Güterverkehr ist zu teuer

Studienautor Wilfried Puwein schließt aus diesen Erkenntnissen, dass der Gütertransport der Bahn aus verkehrspolitischer Sicht zu teuer ist. Denn im Sinne der angestrebten Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene brächte eine Verbilligung des Güterverkehrs auf der Bahn größere Wirkungen als Preisstützungen im öffentlichen Personennahverkehr.

 

 


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