Clever, Mignon, S-Budget, Crane, Ja natürlich und TCM - Eigenmarken sind zu einem wichtigen Sortimentsteil im österreichischen Einzelhandel geworden. "Jeder vierte Euro wird in Österreich für Eigenmarken ausgegeben", sagt Rewe-International-Vorstandschef Frank Hensel. Konkret liegt der Eigenmarkenanteil am Umsatz in Österreich bei 28 Prozent.
Im gesamten Rewe-Konzern (Billa, Merkur, Adeg, Penny, Bipa) liegt der Eigenmarkenanteil laut Hensel bei 18 Prozent. Im Food-Bereich seien es knapp 21 Prozent. Bei Penny gibt es einen Anteil von 24 Prozent. "Diskonter leben von Eigenmarken", so der Vorstandschef.
Konkurrent Spar, für den Hensel bis Ende der 90er Jahre selbst tätig war, setzt ebenfalls auf Eigenmarken. Das Sortiment umfasse an die 2.000 Produkte, sagte Sprecherin Nicole Berkmann zur APA. Rund 30 Prozent des Großhandelsumsatzes werden aktuell mit Eigenmarken erwirtschaftet, vor einigen Jahren seien es noch 25 Prozent gewesen. Die höchsten Anstiege gebe es bei der Marke "S-Budget", aber auch "Spar-Natur-Pur" verzeichne "schöne Zuwächse". Die Eigenmarke "Spar" sei umsatzmäßig die größte Gruppe. Die jüngsten Spar-Eigenmarken sind "Spar free from" für Allergiker und "S-Budget" für preisbewusste Einkäufer.