18.05.2013 20:08 Merkliste 0

EDUARD 2012:
Die Gewinner des „Education Award“ stehen fest

 (DiePresse.com)

„Die Presse“ und VERBUND haben unter der Patronanz des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur den Bildungsaward EDUARD ausgerufen. Lehrer und Schüler haben zahlreiche innovative Projektideen zum Thema Energie eingereicht. Nun stehen die Gewinner und damit die Preisträger von insgesamt 50.000 Euro fest.

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Energie und der nachhaltige Umgang damit sind ein aktuelles und sehr relevantes Thema, dem sich mit der Aktion EDUARD 2012 Schüler in ganz Österreich gewidmet haben. Gemeinsam mit ihren Lehrern haben sie versucht, an das Thema Energie in unterschiedlichen Facetten heranzugehen, und im Zeitraum von Oktober 2011 bis Jänner 2012 ihre kreativen Projektideen zum Thema eingereicht. Der Widerhall war äußerst groß, und die Auswahl der Siegerprojekte aus den insgesamt 70 Einreichungen fiel entsprechend schwer.

Aus den innovativen Ideen wurden im ersten Schritt von einer Fachjury bestehend aus Markus Hengstschläger (Humangenetiker), Bernhard Weingartner (Physiker an der TU Wien), Peter Skalicky (ehem. Rektor der TU Wien und Vizechef des Forschungsrats), Beate McGinn (VERBUND), Julia Kopetzky (BMUKK) und Martin Kugler („Die Presse“) die 20 besten und vor allem auch in der erfolgreichen Umsetzung vielversprechendsten Projekte gewählt. Danach waren die Leser und User der „Presse“ an der Reihe: Sie kürten die insgesamt sechs Siegerprojekte, jeweils drei für Unter- und Obertstufe.

„Das Besondere am EDUARD ist, dass die eingereichte Projektidee die Jury überzeugen musste und erst jetzt die Umsetzungsphase in den Schulen beginnt. Engagierte Lehrkräfte setzen sich gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern auf kreative Weise mit dem Thema Energie auseinander. Für das Gelingen dieser Projekte sind wichtige Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Problemlösungskompetenz und Kommunikation gefragt - ich wünsche den Preisträgerinnen und Preisträgern viel Freude bei der Umsetzung“, so Bildungsministerin Claudia Schmied.

Den Gewinnern wird mit einem Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro die entsprechende Finanzierung für die Umsetzung ihrer Ideen gegeben.

Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender VERBUND, über die Relevanz des Projektes: „VERBUND übernimmt als Österreichs führendes Stromunternehmen mit Schwerpunkt Wasserkraft Verantwortung im Bereich Bildung. Das Thema Strom in allen seinen Facetten liegt uns dabei besonders am Herzen. Wir sind überrascht von der Qualität der eingereichten Projekte. Das bedeutet, dass es der richtige Weg ist, engagierte Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer zu ermutigen, sich mit dem Thema Energie intensiv auseinander zu setzen.“

Wie innovativ und ausgeklügelt die besten Projekte sind, lesen Sie anhand der Kurzbeschreibungen der Siegerprojekte hier:

Gewinner in der Kategorie Unterstufe:


1. Praxis-HS Graz
Projektleiter: Eduard Schittelkopf, 25 Schüler
Energie im Web 2.0: Ein digitales Experiment

2. NMS Frauenkirchen

Projektleiterin: Margit Luisser, 30 Schüler
Solarenergie: Ein bisschen unabhängig werden

3. NMS Voitsberg
Projektleiter: Hans Eck, 40 Schüler
Über Leuchtwanzen: Ein Energie-Buch entsteht


Gewinner in der Kategorie Oberstufe:

1. HAK Mistelbach
Projektleiter: Josef Eberhart,16 Schüler
„Oma Glühbirne“ erzählt: Ein Trickfilmprojekt

2. LFS Tulln
Projektleiter: Walter Wiesmüller, 94 Schüler
Wind on the tower, drives the bike and the Bauer

3. HTL Mödling
Projektleiterin: Renate Reisch, 22 Schüler
Kurzfilm: Woher kommt der Strom der Zukunft?


Michael Fleischhacker, Chefredakteur der „Presse“, zeigt sich sehr erfreut über den Erfolg der Aktion: „Auch nach dem europäischen Aus für die gute, alte Glühbirne wird es in Österreich jede Menge helle Köpfe geben: Sie gehen zur Schule, sie leuchten verschwenderisch hell und sie lassen sich nicht(s) verbieten.“

Die sechs Gewinner-Teams wurden am 26. März 2012, im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Technischen Museum Wien ausgezeichnet und die Preisgelder an die stolzen Schüler und ihre engagierten Lehrer überreicht.

Wie geht es weiter?
Nun geht es für die Gewinner des EDUARD 2012 an die Umsetzung ihrer Projektideen. Unterstützung bekommen sie auch hier weiterhin von den Experten und Expertinnen des VERBUND. Im Zuge des Projekts soll darüber hinaus die Medienkompetenz der Schüler gefördert werden. Die Ergebnisse der Projekte werden daher in Zusammenarbeit mit der Redaktion der „Presse“ von den Schülern gemeinsam mit ihren Lehrern für eine achtseitige Beilage in der „Presse“ aufbereitet. Diese wird Ende Juni in der Tageszeitung sowie online auf Lehrer.DiePresse.com zu bestaunen sein.

Nähere Infos zu EDUARD 2012 und den Projekten finden Sie unter:
Lehrer.DiePresse.com
Rückfragen unter: eduard@diepresse.com

Das Thema Bildung in der „Presse“
„Die Presse” liefert ihren Beitrag zur heimischen Bildungsdebatte mit dem jeden Montag in der Zeitung erscheinenden Schwerpunkt „Forum Bildung” und dem neuen Onlineportal Lehrer.DiePresse.com. Zusätzlich zur umfassenden redaktionellen Berichterstattung auf vier Seiten im „Forum Bildung”, bietet „Die Presse” allen interessierten Lehrerinnen und Lehrern auf der neuen Onlineplattform Lehrer.DiePresse.com noch mehr Neuigkeiten und Informationen zu den Themen Schule, Bildungspolitik und Lehrerberuf, liefert aufschlussreiche Buchtipps, wichtige Termine und Unterrichtsmaterialien. Das neue Bildungsprojekt, EDUARD 2012, setzt einen weiteren Akzent im Bereich Bildung.

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