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Welser-Möst: Staatsoper muss doch nicht sparen

27.07.2012 | 14:53 |   (DiePresse.com)

Maria Fekter soll dem Generalmusikdirektor im Urlaub von enormen Sparplänen der Staatsoper erzählt haben. Im Kulturministerium gibt man Entwarnung.

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Von massiven Einsparungswünschen an die Wiener Staatsoper berichtet Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst in einem Sommerinterview mit dem ATV-Kulturmagazin "Highlights", das am Sonntag (19 Uhr) ausgestrahlt wird. "Wir sollen wenn möglich - was nicht machbar ist - zehn Millionen einsparen", habe ihm seine Urlaubs-Nachbarin am Attersee, Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP), mitgeteilt, sagt Welser-Möst.

Im Kulturministerium gibt man allerdings Entwarnung: "Es kommt definitiv zu keinen Budgetkürzungen bei den Bundestheatern", hieß es. Auch die in einer Evaluierung georteten "Optimierungspotenziale" würden keine Kürzungen der Basisabgeltungen zur Folge haben.

Derzeit erhält die Staatsoper 56,4 Mio. Euro Basisabgeltung des Bundes. Eine in den vergangenen Jahren durchgeführte Evaluierung der Bundestheater hatte für die Staatsoper ein "Optimierungspotenzial" von 6,7 Mio. Euro bis zum Ende der Saison 2014/15 erhoben. Ein vom Aufsichtsrat genehmigter Maßnahmenkatalog soll dafür schrittweise umgesetzt werden.

(APA)

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4 Kommentare
Gast: Daniel Thomas
29.07.2012 04:31
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Sparen

Warum glaubt man in der Staatsoper nicht sparen zu koennen oder zu muessen? Sollen bloss alle anderen tun. Es wird hoechste Zeit, dass diverse Direktoren von ihren hohen Roessern runtersteigen und genau so kleinere Broetchen backen wie alle anderen. Ich bin mir sicher in der Staatsoper wird genug Geld im Namen der Kunst verschleudert. Wie waer's mit einer Gehalts- und Gagenkuerzung der Direktoren und sonstiger Kuenstlerschaft? In anderen Laendern wird die Kunst fast nur von Firmen und Privatpersonen finanziert.

ein albtraum



frau fekter in den ferien als nachbarin zu haben!

Gast: der kommentar
27.07.2012 18:42
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fekter ist unschlagbar....

mich wundert es, dass niemand in der regierung wahrnimmt, dass fekters "mitteilungsfreudigkeit" überall für probleme und kopfschütteln sorgt.

Wäre ja zu schön gewesen um wahr zu sein, ...

... wenn sich der Spargedanke auch in allen Bereiche niedergeschlagen hätte.

Nachdem die Lohnsteuereinnahmen sprudeln und es weiterhin genügend Geldgeber gibt, kann man ja wieder genug Geld beim (Staatsopern)fenster hinauswerfen.