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Leitartikel
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Vor der nächsten Ampel sind wir alle gleich
Mit der Wahl des Fortbewegungsmittels ist in der Stadt oft auch eine Aussage über den bevorzugten Lebensentwurf verbunden. Das macht Straßenkämpfe so heikel.
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Debatte
Genau das tun Schlagzeilen: Sie schlagen sich in unseren Kopf
Was „Presse“-Leser auf Seite eins vorgesetzt bekommen, ist oft mehr Kommentar als Nachricht. Die Zeitung hält das für ihr Markenzeichen.
Ein Plädoyer für Nichtvisionäre
Während Margaret Thatcher dieser Tage für ihre Leistungen als Gestalterin gelobt (und verflucht) wird, bleibt ihr Zeitgenosse, George Bush senior, vor allem als fader Verwalter in Erinnerung. Das war aber auch für sich eine würdige Leistung.
Nur mehr das andere ist gut, das Eigene ist "westlich verderbt"
In falscher Toleranz geben wir religiösen Imperativen im Alltagsleben unserer säkularen Gesellschaften immer mehr Raum. Ist es Rassismus, wenn man darauf aufmerksam macht? Oder nur die Benennung von Tatsachen, mit denen man sich auseinandersetzen muss?
Culture Clash
Ob Kreuze in Klassen oder Gerichten hängen, hat wenig mit Religionsfreiheit zu tun. Aber sehr viel damit, dass es den »neutralen Staat« nicht gibt und nicht geben kann.
Wie Ungarn seine Freunde und Kritiker gleichermaßen verstört
Ein Wiener jüdisches Magazin geht dem Antisemitismus in Ungarn nach. Der Befund fällt keineswegs eindeutig aus.
Quergeschrieben
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Beliebigkeit als Zeichen unverbrüchlicher Grundsatztreue
Die jüngsten Erfolge der Grünen in den Ländern basieren auf einem Lebensgefühl, nicht auf einem Programm. Im Bund wird der Aufstieg der Partei nicht ganz so schnell vor sich gehen.
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Von Wildschweinen und Schafsköpfen: Lust und Last der Briefeschreiber
Immer wieder zeigen gerade Politiker wenig Geschick, wenn sie zur Feder greifen. Dennoch sollten sie nicht aufhören, Briefe zu schreiben. Wie sonst können wir wissen, was sie wirklich denken?
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Am Beispiel Obama: Rote Linien ziehen ist gut – aber auch konsequent bleiben
Der US-Präsident, das Assad-Regime und die Chemiewaffen. In der Politik ebenso wie in der Kindererziehung müssen immer wieder Grenzen gezogen werden: Wenn ich etwas sage, meine ich es auch!
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Ohne Arbeit bist du nichts wert, aber leider können wir dir keine geben
73 Millionen Jugendliche auf der Welt suchen derzeit vergeblich eine Beschäftigung. Nicht nur psychologisch, sondern auch sozial hat das verheerende Folgen für die betroffenen Gesellschaften.
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Umstrittene Urteile aus Straßburg, die hehre Ideale von einst untergraben
Dass es keinen europäischen Souverän, geschweige denn einen europäischen Staat gibt, aber sehr wohl einen Europäischen Gerichtshof, widerspricht der Staatslehre von Thomas Hobbes.
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Sex mit Kindern? Nur mit aufrechter antifaschistischer Gesinnung, bitte!
Heinz Christian Straches Jugendsünden im Unterholz, Daniel Cohn-Bendits Jugendsünden am Hosenlatz: Vor den Scharfrichtern der öffentlichen Meinung zählt der Täter, nicht das Delikt.
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Österreich, ein Land voller Melkkühe Milliardengrab: Minister sollen haften
Verunglückte Bankenrettungsaktionen treiben die Verschuldung des Staates weiter in die Höhe. Theoretisch könnten Politiker deshalb laut einem Rechtsexperten auf Schadenersatz geklagt werden.
Weitere Kommentare
Verzeihung für Günther Platter: Nicht nur Tiroler lieben Englisch
Von Science Talk über Lurchforscher bis Lercherlschas: Ein Sprachfeldzug bringt 2013 allerhand Absonderliches zutage.
Es gilt die Armutsvermutung: Der Zorn auf Margaret Thatcher
Ausnahmepolitikerin: Anhand der früheren britischen Premierministerin wird die Entscheidung deutlich, um die es in Europa heute geht.
Der Mediator
Spitzenkräfte von Google haben ein Buch über die künftige Vernetzung geschrieben. Ein Feuilletonist der SZ reagierte verstimmt: Alles nur Alltagsbinsen. Wenn sie aber stimmen?
Walk of Häme
Cyber-Räuber oder: Warum die Fenstertage an unserer Substanz zehren.
Das Haar der Mutter Erde
Gräser.Pollengeplagte mögen bitte verzeihen, doch Gräser sind zu jeder Jahreszeit eine fantastische Bereicherung des Gartens. Gerade jetzt sind sie der Bewunderung wert.
Feuilleton
Sinkovicz
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Intendanten, die Inszenierungen absetzen, sollten sich selbst absetzen
Das Frankfurter Opernhaus wurde eben preisgekrönt – in Düsseldorf sieht es noch ganz anders aus, da herrschen die wahrhaft „deutschen“, selbst verschuldeten Verhältnisse.
Mein Geist in der Zirbeldrüse: Ein letztes Abschiedswehen...
Im Gegensatz zu meinen verhirnten Kollegen glaube ich, dass der Geist weht, wo er will – denn schön ist es auch anderswo!
Kramar
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Wischen und zeigen statt tippen: Wie wir die digitale Welt begreifen
Den Zeigefinger nennt ein Neurologe den „Schlüssel einer neuen Kultur“. Aber auch Daumen und Mittelfinger hinterlassen ihre Spuren auf den Touchscreens.
Mayer
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Keine Panik vorm Abgrund: Die EU geht weiter voran
Krisenstimmung ist etwas für saturierte Menschen mittleren Alters. Andere Generationen wollen und können sich das offenbar nicht leisten.
Was wir brauchen: Ein Museum für mehr Demokratie!
Die Debatte um ein „Haus der Geschichte“ soll endlich aufhören. Und schleunigst mit einer Umsetzung in großem Stil begonnen werden.




