Investieren in nachhaltige Familienunternehmenswerte

Spänglerbank hat Fonds aufgelegt, der nur in Familienbetriebe investiert.

Bankhaus Spängler Vorstandssprecher Werner G. Zenz: „Wir haben gemerkt, Unternehmer würden am liebsten ihr Geld ins eigene Unternehmen investieren oder in familiengeführte Unternehmen.“
Bankhaus Spängler Vorstandssprecher Werner G. Zenz: „Wir haben gemerkt, Unternehmer würden am liebsten ihr Geld ins eigene Unternehmen investieren oder in familiengeführte Unternehmen.“
Bankhaus Spängler Vorstandssprecher Werner G. Zenz: „Wir haben gemerkt, Unternehmer würden am liebsten ihr Geld ins eigene Unternehmen investieren oder in familiengeführte Unternehmen.“ – (c) PEROUTKA GŸnther / WB (PEROUTKA Guenther / WB)

Das Sparbuch ist zwar nach wie vor das liebste Anlageprodukt der Österreicher. Doch durch die anhaltende Niedrigzinspolitik kann man zuschauen, wie das eigene Geld mit der Inflation weniger wird. „Wer konservativ denkt, hat keine Freude mit den niedrigen Zinsen“, sagt Bankhaus-Spängler-Vorstandssprecher Werner G. Zenz. Und die Zinsen werden heuer niedrig bleiben.
Beim Anlegen sollte der reale Werterhalt nach Inflation eine Maxime sein. „Um das zu erhalten, muss man die Aktienkomponente in Kauf nehmen“, sagt Zenz. Welches Risiko man dabei eingeht, muss jeder selbst entscheiden.

Kernkompetenz

„Wir haben gemerkt, Unternehmer würden am liebsten ihr Geld ins eigene Unternehmen oder in familiengeführte Unternehmen investieren“, betont Zenz. Und da die Betreuung von Vermögensverwaltung eine Kernkompetenz des Bankhauses Spängler und man selbst auch ein Familienunternehmen mit einer Historie seit 1828 sei, habe man vor acht Jahren die Idee geboren, einen Fonds aufzulegen: „Um Kunden die Möglichkeit zu geben, in solche Unternehmen zu investieren, die langfristig denken, und deren nachhaltigen Unternehmenserfolg und langfristige Wertsteigerung zu begleiten“, betont Zenz.
In diesem Spängler-Family-Business-Trust sind 40 Substanzaktien europäischer familiengeführter Unternehmen. Diese wurden und werden aus einer Menge von 450 Familienunternehmensaktien in einem laufenden Investmentprozess mit mehr als 20 Einzelfaktoren selektioniert. Im Korb sind beispielsweise Aktien der Schweizer Swatch Group, der deutschen Henkel und Merck, der französischen L'Oréal, De Longhi aus Italien oder H&M aus Schweden. Aus Österreich von Anfang an dabei waren Mayr Melnhof Karton und die Andritz AG – wobei letztere Aktie gerade verkauft wurde und demnächst im Trust durch einen anderen Wert ersetzt wird.
Mit der Performance des Family Business Trust ist Zenz „in the long run sehr zufrieden“. Es sei ein konservativer Fonds in der Kategorie der Aktienfonds. „Weil Familienunternehmen ein geringeres Risiko gehen. Aber in den vergangenen drei Jahren hat der Fonds immer rund vier Prozent gemacht“, betont Zenz.
Als Vergleichsindex werde der Eurostoxx 600 herangezogen. In fast jeder Zeitspanne sei der Family Trust besser als der Mix-Index der 600 größten Börsenunternehmen Europas. Um die nachhaltige Performance des Family Business Trust zu zeigen, wurde parallel zum Fonds das Family-Business-Barometer geschaffen: „Es sagt nichts anderes aus als die Wertentwicklung des Family Trust.“

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