Kulturschock in der Küche

Die Vorarlbergerin Milena Broger und der Oberösterreicher Philipp Inreiter haben über Monate in Japan gekocht. Über Arschtritte, Arbeitszeiten und Ausländerbonus.

Milena Broger
Milena Broger
Milena Broger – (c) Florian Lechner

„Manche Lokale kann man als Ausländerin ja nicht einmal googeln. Geschweige denn eine Bewerbung hinschicken.“ Milena Broger, Köchin aus dem Bregenzerwald, erzählte also jedem, den sie traf, dass sie gern für ein paar Monate nach Japan gehen würde, um dort in einer Küche zu arbeiten. Und hoffte, dass sich so etwas auftun würde. Ausschlaggebend für ihr Interesse an Japan war ein Kaiseki-Kochbuch gewesen: „Im Vorwort stand zu jedem Gericht eine Geschichte. Für mich war ja immer schon wichtig: Wer kocht ein Gericht, warum, und mit welcher persönlichen Geschichte.“ Über Bekannte ergab sich dann ein Kontakt zu einer Ramen-Bar in Tokio mit acht Sitzplätzen, wo direkt vor den Gästen Nudelsuppe zubereitet wird. „Ich habe sofort den Flug gebucht.“

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.03.2017)

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