Industrie 4.0 bringt auch dem Mittelstand enorme Vorteile

Industrie 4.0, die smarte und vernetzte Fabrik, ist derzeit in aller Munde. Kein Wunder, erwarten sich doch laut einer Studie des Beratungsunternehmens PwC* die befragten Unternehmen Effizienzsteigerungen von durchschnittlich 3,3% pro Jahr – und das bei sinkenden Kosten von durchschnittlich 2,6% jährlich. Insgesamt erwarten sich die meisten der befragten Unternehmen durch Industrie 4.0 innerhalb von fünf Jahren kumulierte Umsatzsteigerungen in zweistelliger Höhe.

PwC: „Industrie 4.0 – Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution“, 2014

Möglich ist das, weil Industrie 4.0 den Hebel gleich an mehreren Stellen ansetzt: mehr Transparenz, mehr Planungssicherheit und ein höheres Automatisierungsniveau. Vorteile, die auch der produzierende Mittelstand für sich nutzen sollte, meint Michael T. Sander, CEO des ERP-Spezialisten proALPHA: „Gerade auch für den Mittelstand ist jetzt die Zeit gekommen, sich intensiv mit Industrie 4.0 zu beschäftigen. Der Weg zur vernetzten Fabrik ist ein langer und arbeitsintensiver. Industrie 4.0 ist kein rein technisches Projekt, sondern verändert meist sämtliche Bereiche der betrieblichen Leistungserstellung. Diese Veränderungen gehen quer durch alle Abteilungen und Bereiche des Betriebs. Um konkurrenzfähig zu bleiben, gilt es jetzt zu planen und erste Schritte zu setzen.“

proALPHA als Wegbegleiter
Gerade im Mittelstand mit seinen schlanken Strukturen fehlt es für den Einstieg in die Industrie 4.0 oft an Know-how und qualifizierten Mitarbeitern. ERP-Anbieter wie proALPHA können ihre Erfahrung aus unzähligen Kundenprojekten einbringen und gerade für den Mittelstand Wegbegleiter sein. proALPHA-CEO Michael T. Sander: „Branchenerfahrene Spezialisten wie wir können den Betrieben wesentliche Inputs geben. So wird Schritt für Schritt das nötige Know-how aufgebaut.“

ERP-Software als Basis der vernetzten Fabrik

Mimi-Potter/Fotolia

ERP-Software ist die Basis für die vernetzte Fabrik. Daher sind ERP-Spezialisten wie jene von proALPHA auch die idealen Begleiter auf dem Weg der Unternehmen in die Industrie 4.0. Die ERP-Software zieht im Hintergrund die Fäden und steuert in Echtzeit auf Basis der Informationen, die sie aus den Systemen bekommt, den Produktionsprozess. Und sie zieht aus diesen Informationen nach definierten Regeln ihre Schlüsse. Diese integrierte Steuerung führt zu fünf Effekten, die das Potential von Industrie 4.0 auch für mittelständische Unternehmen so interessant machen:

  1. Sinkende Produktionskosten
    Der Fertigungszeitpunkt und der Zeitpunkt des tatsächlichen Bedarfs am Markt rücken durch eine Vernetzung der Abläufe enger zusammen. Dadurch sinken Produktions- und Logistikkosten.

  2. Höhere Produktqualität
    Werden Daten in Echtzeit verarbeitet und entscheidungsorientiert aufbereitet, dann sind kritische Abweichungen schneller zu erkennen. Das sichert eine konstant hohe Qualität in der Produktion und verringert den Ausschuss und damit Kosten.

  3. Vorausschauende Wartung
    Immer mehr Hersteller rüsten ihre Produktionsstraßen mit intelligenten Systemen aus, die den technischen Zustand der Geräte überwachen und laufend an die ERP-Software melden. Diese optimiert daraufhin den Wartungsplan. So lassen sich Maschinenstillstände wirkungsvoll vermeiden.

  4. Losgröße 1 in der Produktion
    Industrie 4.0 macht es möglich, in der Produktion individuell bis auf Losgröße 1 zu gehen – und das zu den gewohnten Kosten der Serienproduktion. Das erlaubt eine höhere Spezialisierung und schafft damit einen enormen Wettbewerbsvorteil.

  5. Neue Marktchancen
    Die vernetzte Fabrik überprüft Kapazität und Materialverfügbarkeit in Echtzeit. Die Produktionsplanung kann sich so binnen kürzester Zeit auf die jeweilige Auftragslage einstellen.

Beratung und Informationen

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website
www.erp-i40.com sowie bei den Spezialisten von proALPHA in Wien, Wels, Gleisdorf und Unterperfuss bei Innsbruck.

www.proalpha.at

*) PwC: „Industrie 4.0 – Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution“, 2014