Eine Tonne Schokolade ausgelaufen: Skurriler Feuerwehreinsatz in Deutschland

In Nordrhein-Westfalen musste die Feuerwehr zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken: Aus einer Schokoladenfabrik ergoss sich flüssige Schokolade auf die Straße.

Spilt chocolate is seen on a road in Werl
Spilt chocolate is seen on a road in Werl
REUTERS

Die Straße vor dem Pralinenhersteller Dreimeister in Westönnen, einem Ortsteil von Werl im deutschen Nordrhein-Westfalen, bekam am Montagabend unabsichtig einen neuen Belag verpasst: Ein Schokoladentank im Gebäude war übergelaufen, etwa eine Tonne flüssige Vollmilchschokolade ergoss sich auf die Straße, wo sich die erkaltete Masse bald zu einer etwa zehn Quadratmeter großen Schokoplatte verfestigte.

"Das stellte eine große Verkehrsbehinderung dar", sagte Karsten Korte, Sprecher der Feuerwehr Werl, zu lokalen Medien. "Die Einsatzkräfte beseitigten die süße Gefahr mit Schaufeln und Muskelkraft", berichtet die Feuerwehr auf ihrer Webseite über den Einsatz. Zuletzt wurde mit heißem Wasser und Dachdeckerbrennern die Straße gereinigt, um die fetthaltige - und daher potenziell rutschige - Masse auch aus den Ritzen und Poren des Asphalts zu beseitigen. Die Schokolade sei dann entsorgt worden: "Genascht haben wir nicht."

Spilt chocolate is cleared from a road in Werl
Spilt chocolate is cleared from a road in Werl
REUTERS

Ein "kleiner technischer Defekt" bei einem Anlieferungstank sei der Grund für das Schlamassel gewesen, erklärte der Chef der Schokoladenfirma, Markus Luckey, dem "Soester Anzeiger". Die Pralinenproduktion habe am Mittwoch wieder fortgesetzt werden können. Ein Glück: Ein Ausfall kurz vor Weihnachten "wäre eine Katastrophe gewesen".

(Red.)

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