Weißes Haus will Waffenverkauf an psychisch Kranke unterbinden

Die US-Regierung hat Neuregelungen erarbeitet, die eine genauere Prüfung der gesundheitlichen Verfassung der Käufer erlauben sollen.

Chris Dogolo inspects a Colt Single Action Army revolver in Guilford
Chris Dogolo inspects a Colt Single Action Army revolver in Guilford
Symbolbild – (c) REUTERS (Michelle McLoughlin)

Die US-Regierung will den Verkauf von Waffen an psychisch kranke Menschen unterbinden. Wie das Weiße Haus am Freitag  (Ortszeit) gut ein Jahr nach dem Amoklauf in der Sandy-Hook-Volksschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut mitteilte, wurden zwei Vorschläge für Neuregelungen erarbeitet, die unter anderem eine genauere Prüfung der gesundheitlichen Verfassung von Waffenkäufern erlauben sollen.

Der 20-jährige Adam Lanza hatte am 14. Dezember 2012 in Newtown 20 Erstklässler und sechs Erwachsene erschossen, ehe er sich selbst tötete. Außerdem hatte Lanza seine Mutter ermordet, mit der er zusammenlebte. Laut dem Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft war der Täter psychisch gestört, das genaue Motiv ist aber weiter unbekannt.

Die Waffengesetzgebung ist in den USA vor allem nach schweren Gewaltverbrechen immer wieder Thema. Einer Verschärfung der Regelungen stehen aber mächtige Lobbygruppen im Weg.

(APA/AFP)

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