Ahmadinejad: Westen "schamloser als der Satan"

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat sich wieder einmal zu Wort gemeldet und geißelt dabei "gottlose Tyrannen".

(c) AP
Der vom Westen gepflogene Umgang mit den ihm angeblich so wichtigen Werten wie Freiheit und Demokratie würde "selbst noch den Satan beschämen". Das meinte der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad bei der Eröffnung eines Internationalen Koran-Wettwerbs in Teheran, wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA am Wochenende berichtete.

In westlichen Ländern wie den USA könnten die Menschen nicht einmal telefonieren, Briefe schreiben oder Einkaufen gehen, ohne die Furcht, überwacht zu werden. "Was für eine Freiheit ist das", fragte Ahmadinejad, der wieder rhetorische Breitseiten gegen die USA und Israel abfeuerte. In den "Lagern der Tyrannen" gebe es keine Spur der Liebe, der Gerechtigkeit oder der Menschenrechte, sagte er in offensichtlicher Anspielung auf das US-Gefangenencamp Guantanamo.

Nur der Koran sei die "Lampe, die die Schritte auf den rechten Weg leitet". Die Übel der heutigen Zeit, die Ungerechtigkeiten und Leiden der Menschheit, seien von jenen hervorgerufen worden, die sich von Gott und der Wahrheit entfernt hätten und die Satan in die Falle gegangen seien.
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