Offenbar reisen pro Woche 100 Islamisten von Türkei nach Syrien

Die türkische Grenze sei weiterhin durchlässig für Rekruten des IS, berichtet "Le Figaro". Die Türkei hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert.

Die syrisch-türkische Grenze ist anscheinend für IS-Kämpfer offen.
Die syrisch-türkische Grenze ist anscheinend für IS-Kämpfer offen.
Die syrisch-türkische Grenze ist anscheinend für IS-Kämpfer offen. – APA/AFP/ILYAS AKENGIN

Einem französischen Zeitungsbericht zufolge sickern weiterhin 100 Islamisten pro Woche über die türkische Grenze nach Syrien ein. Dort schlössen sie sich der Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) an, berichtete "Le Figaro" am Mittwoch unter Berufung auf Kreise des französischen Militärgeheimdienstes DRM. Eine Stellungnahme des Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

Außenminister Jean-Marc Ayrault hatte am Sonntag die Frage aufgeworfen, ob die Regierung in Ankara ein verlässlicher Partner im Kampf gegen den IS sei. Dies werde er bei den am Mittwoch beginnenden Beratungen in Washington zum Vorgehen gegen die Islamisten ansprechen, kündigte er an. Syrische Rebellen versuchen gegenwärtig mit Unterstützung der US-Luftwaffe, den IS aus dem Grenzgebiet zur Türkei zu vertreiben.

(APA/Reuters)

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