UN-Bericht: Israel betreibt Apartheid und Rassismus

Die UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien greift Israel an. Ihre Mitglieder sind indes allesamt islamische Staaten.

Eine Palästinenserin an einem isarelischen Checkpoint nahe der Stadt Ramallah.
Eine Palästinenserin an einem isarelischen Checkpoint nahe der Stadt Ramallah.
Eine Palästinenserin an einem isarelischen Checkpoint nahe der Stadt Ramallah. – REUTERS

Für schuldig des Verbrechens der Apartheid, also der Rassentrennung, erklärt dieser Tage ein UN-Bericht den Staat Israel. Auf 74 Seiten hat demnach die UN-Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien „Israels Vorgehen gegen das palästinensische Volk und die Frage der Apartheid“ untersucht. Das am Donnerstag veröffentlichte Ergebnis ist vernichtend – und zwar nicht nur in Hinsicht auf den von der UNO gemachten Befund zur Lage in den von Israel besetzten Palästinensergebiete, sondern auch in Bezug auf Israels Politik und Verhalten gegenüber der arabischen Minderheit im israelischen Stammland, die rund ein Fünftel der Staatsbürger ausmacht. Israels „Politik, Methoden und Maßnahmen“ schafften demnach ein System rassischer Diskriminierung, das den regionalen Frieden und die Sicherheit der Region bedrohe“, heißt es in dem Bericht aus der Feder der US-Amerikaner Richard Falk und Virginia Tilley.

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