Großbritannien: Die Aufholjagd des Jeremy Corbyn

Vor der heutigen Parlamentswahl büßte Premierministerin Theresa May fast den gesamten Vorsprung gegen den Herausforderer ein. Wahlarithmetik begünstigt aber die Regierung.

Im Wahlkampf-Finish wird Jeremy Corbyn zum Kult. Vor allem unter jüngeren Wählern hat der Labour-Chef einen großen Zulauf.
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Im Wahlkampf-Finish wird Jeremy Corbyn zum Kult. Vor allem unter jüngeren Wählern hat der Labour-Chef einen großen Zulauf.
Im Wahlkampf-Finish wird Jeremy Corbyn zum Kult. Vor allem unter jüngeren Wählern hat der Labour-Chef einen großen Zulauf. – (c) REUTERS

London. Heftige Winde tosen dieser Tage über Großbritannien. Aber stürmisch ist nicht nur die Wetterlage, auch politisch hat sich im Wahlkampf einiges zusammengebraut. „Das ist keine Zeit für einen Lehrling“, warnte die konservative Premierministerin Theresa May bis zuletzt vor einer Stimmabgabe für ihren Herausforderer Jeremy Corbyn von der oppositionellen Labour Party. Doch nicht nur der Terror mit zwei schwerwiegenden Anschlägen in den vergangenen zwei Wochen machte der Regierungschefin einen Strich durch die Rechnung. Die Zahl der Todesopfer nach dem Angriff in London von Samstag stieg gestern, und May musste sich vor allem wegen Kürzungen bei den Sicherheitskräften verteidigen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.06.2017)

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