Kolumbien: Ein steiniger Weg zum Frieden

Die Farc-Guerilleros haben am Dienstag offiziell ihre letzten Waffen abgegeben. Doch der Friedensprozess verläuft schleppend. Andere Milizen nehmen frühere Farc-Gebiete in Besitz.

Einen Monat später als ursprünglich vorgesehen haben die Rebellen der Farc ihre Waffen an die Vereinten Nationen übergeben.
Einen Monat später als ursprünglich vorgesehen haben die Rebellen der Farc ihre Waffen an die Vereinten Nationen übergeben.
Einen Monat später als ursprünglich vorgesehen haben die Rebellen der Farc ihre Waffen an die Vereinten Nationen übergeben. – (c) APA/AFP/RAUL ARBOLEDA

Buenos Aires/Bogotá. Es ist ein wichtiger Schritt auf Kolumbiens Weg zum Frieden: Zu Wochenbeginn haben UN-Soldaten den Entwaffnungsprozess der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (Farc) abgeschlossen. Seit Ende des Vorjahres haben mehr als 7000 Kämpfer ihre Pistolen, Gewehre und Granatwerfer übergeben. Am Dienstag feierten der Staat und dessen einstige Feinde gemeinsam den Vollzug der Abrüstung im Ort Meseta, inmitten eines Gebietes, das jahrzehntelang von den Guerilleros kontrolliert worden war.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.06.2017)

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