Die absurde Welt der Kim-Dynastie

Atomdrohung und Isolation sollen dem jungen Führer Kim Jong-un das politische Überleben in Nordkorea garantieren. Auf einen bizarren Personenkult und die Unterdrückung jeglicher Opposition bauten schon seine Vorgänger.

Kim Jong-un mit Schulkindern bei der Performance "We Are the Happiest in the World" anlässlich des 70. Jubiläums der Koreanischen Kinderunion.
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Kim Jong-un mit Schulkindern bei der Performance "We Are the Happiest in the World" anlässlich des 70. Jubiläums der Koreanischen Kinderunion.
Kim Jong-un mit Schulkindern bei der Performance "We Are the Happiest in the World" anlässlich des 70. Jubiläums der Koreanischen Kinderunion. – REUTERS

Aus heiterem Himmel regnet es über Seoul Tausende Fallschirmjäger. Gleichzeitig durchbrechen Panzer aus dem Norden die zwei Kilometer breite Grenzsperrung am 38. Breitengrad, rollen über die neutrale Zone vorbei an den amerikanischen und südkoreanischen Grenzposten. Wenige Stunden später ist die nur 50 Kilometer entfernte Hauptstadt des Südens fest in der Hand von nordkoreanischen Elitetruppen. Im Kasernenton verkündet ein Sprecher, dass bei dem Einmarsch 150.000 US-Bürger als Geiseln genommen wurden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.8.2017)

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