Analyse

Die palästinensische Empörungsmaschine läuft auf Hochtouren

Warum Donald Trumps Jerusalem-Eklat der palästinensischen Führung nicht ganz ungelegen kommt.

Palästinenser verbrennen im Gazastreifen – für die Kameras – Bilder von Trump und Netanjahu.
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Palästinenser verbrennen im Gazastreifen – für die Kameras – Bilder von Trump und Netanjahu.
Palästinenser verbrennen im Gazastreifen – für die Kameras – Bilder von Trump und Netanjahu. – (c) REUTERS (IBRAHEEM ABU MUSTAFA)

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte die Dankesrede schon parat, als US-Präsident Donald Trump seine Ansprache begann. Als „richtig und mutig“ lobte Netanjahu die Entscheidung Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Dieser Schritt sei hilfreich für eine Friedenslösung, denn „einen Frieden, der Jerusalem als Israels Hauptstadt nicht umfasst, kann es nicht geben“. Netanjahu versicherte im Anschluss an Trumps Rede am Mittwoch, dass an dem bestehenden Status quo in Jerusalem nichts verändert werde und forderte andere Staatsführer dazu auf, es Trump nachzutun.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.12.2017)

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