Türkischer Banker in New Yorker Prozess schuldig gesprochen

Der Ex-Chef von Halkbank soll dem Iran bei der Umgehung von Wirtschaftssanktionen geholfen haben. Goldhändler Zarrab hatte auch den türkischen Präsidenten Erdogan belastet.

Atilla auf einem Archivbild mit Erdogan.
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Atilla auf einem Archivbild mit Erdogan.
Atilla auf einem Archivbild mit Erdogan. – imago/Depo Photos

Der türkische Banker Mehmet Hakan Atilla, der dem Iran illegale Geschäfte entgegen Sanktionen der USA ermöglichte, ist in einem New Yorker Prozess schuldig gesprochen worden. Die Jury befand Atilla, gegen den der Goldhändler Reza Zarrab ausgesagt hatte, in fünf von sechs Anklagepunkten für schuldig, bestätigte eine Gerichtssprecherin am Mittwoch.

Atilla, früherer Vizechef der staatlichen türkischen Halkbank, soll dem Iran geholfen haben, Wirtschaftssanktionen der USA zu umgehen. Der 34-jährige Zarrab hatte in dem Prozess eigentlich selbst auf der Anklagebank sitzen sollen, hatte sich dann aber schuldig bekannt und trat als Belastungszeuge auf. Im Gerichtssaal sagte er aus, dass selbst der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan von dem Komplott gewusst und den Geschäften mit Gold gegen Öl zugestimmt habe.

(APA/dpa/Reuters)

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