Wie die SPD-Chefin in spe tickt

Andrea Nahles drehte am Parteitag die Stimmung zugunsten einer großen Koalition. Nun soll die Ex-Juso-Chefin und Ex-Arbeitsministerin Martin Schulz an der SPD-Spitze ablösen. Ein Porträt.

Als Rednerin versteht es Andrea Nahles, die Partei mitzureißen.
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Als Rednerin versteht es Andrea Nahles, die Partei mitzureißen.
Als Rednerin versteht es Andrea Nahles, die Partei mitzureißen. – (c) APA/AFP/ODD ANDERSEN

Andrea Nahles soll Berichten zufolge den Parteivorsitz von Martin Schulz übernehmen. Ganz überraschend kommt das nicht. Nahles zählte schon länger zu den kommenden Frauen in der SPD, spätestens seit Schulz die 47-Jährige nach dem Debakel bei der Bundestagswahl im Herbst als Fraktionschefin vorschlug – eine Schlüsselfunktion in Berliner Machtgetriebe, erst recht in ihrer zugedachten Rolle als Oppositionsführerin. Als es nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition darum ging, vom Opposition- zurück in den Regierungsmodus umzuschalten, war Nahles die erste, die sich mit der Idee der Fortsetzung der ungeliebten großen Koalition (GroKo) anfreundete. Mit Feuereifer fuhr sie dabei den Jusos, den vehementesten GroKo-Gegnern, in die Parade – zuletzt auf offener Parteitagsbühne in Bonn.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.01.2018)

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