Jugend wendet sich ab von Orbán

Der Erfolg ist der Regierungspartei Fidesz kaum zu nehmen. Die Frage ist, ob es für die Absolute reicht. Denn die Wähler sind überdrüssig und die Opposition taktiert.

Symbolbild Demonstrationen von Studenten in Budapest.
Symbolbild Demonstrationen von Studenten in Budapest.
Symbolbild Demonstrationen von Studenten in Budapest. – (c) imago/EST&OST (Daniel Nemeth/EST&OST)

Budapest. Die Unzufriedenheit in Ungarn ist groß, aber das ist sie eigentlich immer. Magyaren sind selten wirklich zufrieden mit „denen da oben“. Und es gibt genügend Menschen, denen Ministerpräsident Viktor Orbán nach acht Jahren an der Macht zum Hals heraushängt. Besonders Jugendliche finden ihn einfach nur noch uncool. Auch die Hürde für einen vierten Sieg des Amtsinhabers ist hoch: Orbán braucht eine absolute Mehrheit, um zu regieren. Denn koalieren will niemand mit ihm.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.04.2018)

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