Analyse

Syrien: Ein gelungenes Täuschungsmanöver

Vor dem Angriff schien es, als würde er primär vom Mittelmeer her erfolgen. Das sollte sich als Irrtum erweisen.

Die USS Donald Cook schoss nicht.
Die USS Donald Cook schoss nicht.
Die USS Donald Cook schoss nicht. – (c) REUTERS (HANDOUT)

Es war eine gelungene Täuschung des Gegners: Das war am Wochenende der Tenor der Kommentare der militärischen Fachwelt im Westen zu den Marschflugkörperangriffen der US-französisch-britischen Allianz auf Syrien in den frühen Morgenstunden des Samstags.

Und das lag vor allem an einem Namen: USS Donald Cook. Dieser US-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse hatte sich vor den Attacken schon geraume Zeit im Mittelmeer vor Syrien befunden, die USA hatten das sogar regelrecht betont, und überdies, dass mindestens ein zweiter Zerstörer (zuletzt war die Rede von der Winston Churchill) in Kürze zur Cook stoßen solle.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.04.2018)

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