Koreanische Friedensträume: Eine Chronologie des Scheiterns

Wird Nordkorea sich an seine Friedensversprechen halten? Ein Blick in die Geschichte lässt daran zweifeln.

Der verstorbene nordkoreanische Diktator Kim Jong-il und Südkoreas Ex-Präsident Kim Dae-Jung.
Der verstorbene nordkoreanische Diktator Kim Jong-il und Südkoreas Ex-Präsident Kim Dae-Jung.
Der verstorbene nordkoreanische Diktator Kim Jong-il und Südkoreas Ex-Präsident Kim Dae-Jung. – (c) imago/Kyodo News (imago stock&people)

Wien. Stillschweigend saßen sie da ohne sich anzusehen. An zwei getrennten Tischen in einem Häuschen im Grenzort Panmunjom. Links Nordkoreas General Nam Il, rechts US-General William Harrison. Genau dort, wo sich Ende April Südkoreas Präsident Moon Jae-in und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un symbolträchtig die Hände schüttelten, besiegelten am 27. Juli 1953 Washington und Pjöngjang die Grenze, die für den blutigen Stellvertreterkrieg der USA, Chinas und Russlands symbolisch geworden war – und bis heute ein Zeichen des eingefrorenen Konflikts ist: der 38. Breitengrad.

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("Die Presse")

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