Europa blickt nervös nach Italien

Noch steht die Regierung von Lega und Fünf Sterne nicht. Ein Euro-Austritt scheint vom Tisch zu sein. Die Märkte sind aber bereits alarmiert.

Luigi Di Maio, Matteo Salvini.
Luigi Di Maio, Matteo Salvini.
Luigi Di Maio, Matteo Salvini. – APA/AFP/TIZIANA FABI

Rom. Nach zähen Verhandlungen verkündeten Vertreter der rechten Lega und der Fünf-Sterne-Bewegung am Mittwochabend stolz einen ersten Etappenerfolg: Man habe den Entwurf eines gemeinsamen Regierungsprogrammes für Italien fertiggestellt. Einige der Punkte müssten aber noch von den Parteispitzen abgesegnet werden.
Zuvor hatte ein Programmentwurf für Aufsehen gesorgt, der dem Onlineportal Huffington Post zugespielt worden war. Darin hieß es unter anderem: „Es muss eine Möglichkeit für die EU-Mitgliedstaaten geben, aus der Währungsunion auszutreten.“ Dabei handle es sich um eine alte Version, versicherten sowohl Fünf-Sterne-Spitzenkandidat, Luigi Di Maio, als auch der Lega-Chef, Matteo Salvini. Sie stamme noch vom Montag und sei bereits „radikal verändert worden“. Vor allem, was die Themen Euro, Verschuldung und Einwanderung beträfe. Nun sollen zugleich auch Verhandlungen über die Posten des neuen Regierungschefs und der Minister starten.

1. Was wollen die beiden Parteien in einer gemeinsamen Regierung durchsetzen?

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.05.2018)

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