Ermittlungen gegen Freund von Pariser Messerattentäter

Abdul Hakim A. werden von der Staatsanwaltschaft "Verbindungen zu kriminellen Terroristen" zur Last gelegt. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

Polizei in Paris nach dem Anschlafg
Polizei in Paris nach dem Anschlafg
Polizei in Paris nach dem Anschlafg – imago

Nach dem islamistischen Anschlag in Paris vom vergangenen Wochenende ist gegen einen Freund des mutmaßlichen Attentäters ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Abdul Hakim A. würden "Verbindungen zu kriminellen Terroristen" zur Last gelegt, sagte Staatsanwalt François Molins am Donnerstag.

Der aus Tschetschenien stammende Franzose war am Sonntag in Straßburg festgenommen worden; er bleibt weiter in Untersuchungshaft. Der 20-Jährige war bereits vor dem Anschlag vom Samstag im Visier der Fahnder.

Der ebenfalls in Tschetschenien geborene Franzose Khamzat Azimov, der als radikaler Islamist bekannt war, hatte am Samstagabend in einem Ausgehviertel von Paris Passanten mit einem Messer angegriffen und einen 29-jährigen Franzosen getötet. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Der Attentäter wurde von der Polizei erschossen.

Am Donnerstag wurden in Paris nach Angaben der Staatsanwaltschaft überdies zwei Frauen festgenommen, die Abdul Hakim A. und Khamzat Azimov nahegestanden sein sollen.

(APA/AFP)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Ermittlungen gegen Freund von Pariser Messerattentäter

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.