Für Frieden ist Ankara nicht gewappnet

In Afrin in Nordsyrien stoßen die türkischen Truppen auf größere Probleme als erwartet. Sie bereiten ihren Rückzug vor und haben im Schnellkurs junge Syrer zu Polizisten ausgebildet. Die fühlen sich aber mit ihrer Aufgabe überfordert.

Rückkehr in die Normalität? Syrische Flüchtlinge werden von der Türkei ins nordsyrische Afrin gebracht. Doch Ankara steht vor Problemen.
Rückkehr in die Normalität? Syrische Flüchtlinge werden von der Türkei ins nordsyrische Afrin gebracht. Doch Ankara steht vor Problemen.
Rückkehr in die Normalität? Syrische Flüchtlinge werden von der Türkei ins nordsyrische Afrin gebracht. Doch Ankara steht vor Problemen. – APA/AFP/DELIL SOULEIMAN

Schwer bewaffnete Jugendliche mit sonnenverbrannten Gesichtern und den roten Armbinden der syrischen Sultan-Murat-Miliz bewachen Kontrollpunkte auf dem Weg nach Afrin. Auf den Straßen kreuzen türkische Panzerwagen. In der Ferne steigt Rauch auf. Im Stadtzentrum haben die Läden geöffnet, doch die Frauen bahnen sich beim Einkauf ihren Weg zwischen bewaffneten Männern hindurch, die für Ruhe und Sicherheit sorgen sollen.

Noch sind es kampferfahrene Mitglieder türkischer Spezialeinheiten, die in Afrin wachen. Doch bald sollen junge Männer wie Hossein diese Aufgabe übernehmen – ein 22-jähriger Syrer, der von den türkischen Besatzern gerade im Schnellkurs zum Polizisten ausgebildet wird.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.07.2018)

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