Tödlicher Luftangriff auf Schulbus: UNO-Sicherheitsrat schaltet sich ein

Das UN-Gremium verlangt nach dem Blutbad im Jemen mit 51 Toten, darunter viele Kinder, eine "glaubhafte und transparente" Untersuchung.

Das Wrack des Schulbusses
Das Wrack des Schulbusses
Das Wrack des Schulbusses – REUTERS

Nach dem tödlichen Luftangriff auf einen Bus mit Kindern im Jemen hat der UNO-Sicherheitsrat eine glaubhafte und transparente Untersuchung verlangt. Sollte es eine nicht glaubhafte Untersuchung geben, werde der Sicherheitsrat dies selbstverständlich überprüfen, sagte die britische UNO-Botschafterin Karen Pierce am Freitag nach Beratungen in New York.

Zuvor hatten auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres und die deutsche Regierung eine unabhängige Untersuchung gefordert. Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition kündigte eine eigene Untersuchung zu dem Einsatz und den möglichen "Kollateralschäden" an.

Bei dem Luftangriff in der nördlichen Provinz Saada waren am Donnerstag nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) mindestens 51 Menschen getötet worden, 40 davon Kinder. Weitere 79 Menschen wurden demnach verletzt.

 

(APA)

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