Problemfall BVT: „Sonst liegt das auf Putins Tisch"

Angst vor Datenleck: Ein BVT-Insider bestätigt der „Presse“: Fremde Nachrichtendienste teilen keine Informationen mehr mit Österreich, die Russland betreffen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz am Rennweg in Wien
Das Bundesamt für Verfassungsschutz am Rennweg in Wien
Das Bundesamt für Verfassungsschutz am Rennweg in Wien – APA/HELMUT FOHRINGER

Österreich, der unzuverlässige Partner. In internationalen Geheimdienstkreisen verfestigt sich gerade der Ruf der Alpenrepublik als undichte Stelle, wie Medienberichte aus den USA und Deutschland nahelegen. Da zitierte etwa die „Washington Post" europäische Geheimdienstler, die schilderten, dass sie seit der umstrittenen Razzia beim Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) im Februar keine hochsensiblen Informationen mit Österreich mehr austauschen würden: „Wir sind besorgt, dass sie in falsche Hände geraten könnten."

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.08.2018)

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