Wie Orbán jetzt Stimmung gegen Sebastian Kurz macht

Regierungsnahe Publizisten werfen Kurz Verrat vor, Orbán soll ihn als „unzuverlässig“ gegeißelt haben.

Ungarns Premier Viktor Orbán brandmarkte Kanzler Kurz bei einer Fidesz-Fraktionsklausur als „unzuverlässig“.
Ungarns Premier Viktor Orbán brandmarkte Kanzler Kurz bei einer Fidesz-Fraktionsklausur als „unzuverlässig“.
Ungarns Premier Viktor Orbán brandmarkte Kanzler Kurz bei einer Fidesz-Fraktionsklausur als „unzuverlässig“. – APA/AFP/MARCO BERTORELLO

Wien/Budapest. Als wären sie von der Leine gelassen: Ungarns regierungsnahe Publizisten greifen Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz vehement an, weil ÖVP-Abgeordnete im EU-Parlament für das Rechtsstaatsverfahren gegen Ungarn gestimmt haben. Besonders deftig zieht dabei Zsolt Bayer vom Leder, dem sein alter Freund, Premier Orbán, 2016 trotz antisemitisch-rassistischer Tiraden einen Verdienstorden zukommen ließ.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.09.2018)

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