Der Schwanengesang des Horst Seehofer

Wehmut umflorte den Auftritt des CSU-Chefs im Theater seiner Heimatstadt Ingolstadt.

Horst Seehofer steht nach mehr als drei Jahrzehnten in der Spitzenpolitik vor dem Ende seiner Karriere: „Gott mit dir, du Land der Bayern.“
Horst Seehofer steht nach mehr als drei Jahrzehnten in der Spitzenpolitik vor dem Ende seiner Karriere: „Gott mit dir, du Land der Bayern.“
Horst Seehofer steht nach mehr als drei Jahrzehnten in der Spitzenpolitik vor dem Ende seiner Karriere: „Gott mit dir, du Land der Bayern.“ – imago/Sammy Minkoff

In roter Neonschrift leuchtet das Wort Glück von der Frontseite des Stadttheaters in Ingolstadt, einem sechseckigen, grauen Betonklotz im Stil der 1970er-Jahre. Daneben prangt das 1968er-Motto: „Fantasie an die Macht.“ Schräg vis-à-vis, an einer Wand des Theaterplatzes, ist der Spruch eines Humanisten und womöglich frustrierten CSU-Wählers gesprayt: „Quo vadis, Bavariae?“ Wie überall im Freistaat mischen sich auch in der wohlhabenden oberbayerischen Donaustadt, der Zentrale des von der Dieselkrise gebeutelten Autoherstellers Audi, Verunsicherung und Zweifel in die bierselige Oktoberfeststimmung.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.10.2018)

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