Regierungschefs Belgiens und Großbritanniens in Unfall verwickelt

Auto fuhr auf belgischer Autobahn in Motorradpolizei-Eskorte des Konvois der Politiker. Es soll ein Unfall gewesen sein, zwei Polizisten wurden verletzt. May und Michel fuhren von einer Zeremonie anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren zurück.

Die britische Premierministerin Theresa May und Belgiens Premier Charles Michel (links hinten) auf dem britischen Soldatenfriedhof Saint-Symphorien nahe Mons (Südbelgien).
Die britische Premierministerin Theresa May und Belgiens Premier Charles Michel (links hinten) auf dem britischen Soldatenfriedhof Saint-Symphorien nahe Mons (Südbelgien).
Die britische Premierministerin Theresa May und Belgiens Premier Charles Michel (links hinten) auf dem britischen Soldatenfriedhof Saint-Symphorien nahe Mons in Südbelgien. – APA/AFP/Belga/BENOIT DOPPAGNE

Laut belgischen Medienberichten vom frühen Freitagnachmittag gab es bei der Fahrt eines Wagenkonvois, der die britische Regierungschefin Theresa May und ihren belgischen Kollegen Charles Michel nach einer Kranzniederlegungszeremonie auf einem britischen Soldatenfriedhof nahe Mons aus Anlass des Endes des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren beförderte, einen Unfall.

Bisherigen Informationen zufolge reihte sich am späten Vormittag ein unbeteiligtes Auto auf einer Autobahn in den Konvoi ein, der Fahrer oder die Fahrerin ignorierte die Warnsignale der Eskorte. Letztlich musste der Konvoi brutal abbremsen, zwei Polizeimotorräder fielen um oder sollen sogar mit dem fremden Fahrzeug noch kollidiert sein.

Die beiden Polizisten wurden unbestimmten Grades verletzt, angeblich soll Michel ausgestiegen sein und die Männer gefragt haben, wie es ihnen gehe.

Der erste Verdacht, dass es sich um einen Attentatsversuch handeln könnte, habe sich indes rasch verflüchtigt: Details waren vorerst noch unbekannt, aber Premierminister Michel wurde mit den Worten zitiert, es habe sich offenkundig um einen "unglücklichen Unfall" gehandelt. Außer den Motorradpolizsten habe es keine weiteren Verletzten gegeben.

May setzte später ihre Fahrt Richtung Frankreich fort, wo weitere Weltkriegsfeierlichkeiten angesetzt sind.

(Reuters)

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