USA und Polen kündigen Nahost-Konferenz in Warschau an

Staaten aus aller Welt werden für 13./14. Februar eingeladen. Im Mittelpunkt dürften laut ersten Andeutungen wohl der Iran und seine Aktivitäten in der Region stehen.

Warschau ist für eine Nahostkonferenz ein ungewöhnliches Pflaster
Warschau ist für eine Nahostkonferenz ein ungewöhnliches Pflaster
Warschau ist für eine Nahostkonferenz ein ungewöhnliches Pflaster – imago/ZUMA Press

Die USA und Polen haben für Mitte Februar eine internationale Konferenz zur Zukunft und Sicherheit im Nahen Osten angekündigt. Das Treffen werde vom 13. bis zum 14. Februar in Warschau stattfinden, hieß es am Freitag in einer Mitteilung der Außenministerien beider Länder. Staaten aus aller Welt seien eingeladen, teilzunehmen. Details wurden zunächst nicht genannt.

Im Fokus des Gipfels steht nach Angaben von US-Außenminister Mike Pompeo Pompeo "die Stabilität, der Frieden, die Freiheit und die Sicherheit in Nahost". Wichtiger Bestandteil dabei sei sicherzustellen, dass der Iran "keinen destabilisierenden Einfluss" ausübe.

In der gemeinsamen Erklärung werden als Themen des Treffens genannt: "Terrorismus und Extremismus, Entwicklung von Raketen und ihre Verbreitung, Handel auf See und Sicherheit sowie Gefahren durch Gruppen, die von gewissen Ländern in der Region unterstützt werden".

Der Iran wird in der Erklärung nicht ausdrücklich genannt, wird somit aber so ziemlich der Schwerpunkt sein.

Die Ankündigung kommt parallel zu einer langen Reise von US-Außenminister Mike Pompeo durch den Nahen Osten. Seit Dienstag tourt er durch diverse Länder der Region - um nach der umstrittenen Entscheidung von US-Präsident Donald Trump über einen Truppenabzug aus Syrien die dortigen Partner zu beruhigen.

(dpa)

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