Kanzler-Besuch in Washington: Wenn Wien das Weiße Haus „rockt“

Österreich und die USA: Historisch sind die bilateralen Beziehungen gut, doch es gab schon manch Konflikt. Wenn nun Sebastian Kurz auf Donald Trump trifft, gilt es auch, einiges zu besprechen.

Wolfgang Schüssel traf im Dezember 2005 als letzter österreichischer Bundeskanzler in Washington auf einen amtierenden US-Präsidenten - in Person von George W. Bush. Im Bild rechts die damalige US-Botschafterin in Oesterreich, Susan McCaw.
Wolfgang Schüssel traf im Dezember 2005 als letzter österreichischer Bundeskanzler in Washington auf einen amtierenden US-Präsidenten - in Person von George W. Bush. Im Bild rechts die damalige US-Botschafterin in Oesterreich, Susan McCaw.
Wolfgang Schüssel traf im Dezember 2005 als letzter österreichischer Bundeskanzler in Washington auf einen amtierenden US-Präsidenten - in Person von George W. Bush. Im Bild rechts die damalige US-Botschafterin in Österreich, Susan McCaw. – APA

Wien. Es gab keinen gemeinsamen Pressetermin, ja selbst Kameras für den offiziellen Handshake wollten die Mitarbeiter des Weißes Hauses zunächst nicht zulassen. Der bisher letzte Besuch eines österreichischen Kanzlers bei einem US-Präsidenten im Jahr 2005 war eher kein diplomatisches Highlight.

Österreich hatte George W. Bush um eine Einladung gebeten. Dass Kanzler Wolfgang Schüssel aus dem kleinen Österreich aber den darauf angebotenen Termin ablehnte und zu einem anderen Zeitpunkt zu Besuch kam, war in Washington nicht goutiert worden. Wenn Kanzler Sebastian Kurz nun zum ersten Mal Donald Trump besucht, soll das Treffen freundlicher verlaufen. Freilich wird Auftritten österreichischer Kanzler im Weißen Haus hierzulande seit jeher mehr Aufmerksamkeit zuteil als in den USA.

Laut der „Kleinen Zeitung“ ist der Termin fixiert. Das konnte ein Sprecher von Kurz am Dienstag nicht bestätigen. „Wir arbeiten aber an einem Besuch noch im Februar“, hieß es aus dem Kanzleramt zur „Presse“.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.02.2019)

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