Was Donald Trump von Sebastian Kurz wollte

Der US-Präsident will sich in Europa Gehör verschaffen und Standpunkt im Handelsstreit klarmachen. Es ist kein Zufall, dass Tschechiens Andrej Babiš einer seiner nächsten Gäste ist.

US-Präsident Donald Trump sucht nach Verbündeten in der EU. Im Weißen Haus versuchte er, den österreichischen Bundeskanzler, Sebastian Kurz, auf seine Seite zu ziehen.
US-Präsident Donald Trump sucht nach Verbündeten in der EU. Im Weißen Haus versuchte er, den österreichischen Bundeskanzler, Sebastian Kurz, auf seine Seite zu ziehen.
US-Präsident Donald Trump sucht nach Verbündeten in der EU. Im Weißen Haus versuchte er, den österreichischen Bundeskanzler, Sebastian Kurz, auf seine Seite zu ziehen. – (c) BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC (DRAGAN TATIC)

Washington/New York. Der USA-Trip von Sebastian Kurz ist zu Ende, und aus handelspolitischer Sicht bleibt ein wenig Ernüchterung. Natürlich konnte niemand von Österreichs Bundeskanzler erwarten, dass er die mächtigste Nation der Welt im Alleingang von der Einführung weiterer Strafzölle abbringt. Und immerhin: Noch haben die USA keine Sondertarife auf ausländische Autos verabschiedet. Kleiner geworden ist die Gefahr eines Handelskriegs zwischen Washington und Brüssel aber auch durch den österreichischen Besuch im Weißen Haus nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.02.2019)

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