Insider: Trump will keinen Krieg mit dem Iran

Der US-Präsident ist im Konflikt mit Teheran um Deeskalation bemüht.

APA/AFP

Donald Trump will Insidern zufolge keinen Krieg mit dem Iran. Er habe seinem nationalen Sicherheitsteam und Beratern gesagt, dass er eine Eskalation in dem Konflikt mit dem Iran hin zu einer militärischen Auseinandersetzung vermeiden wolle, sagten US-Regierungsvertreter.

"Er will nicht in den Krieg ziehen. So ist er nicht", sagte einer von ihnen. Trump habe aber ebenfalls klar gemacht, dass er die Interessen der USA in der Region wahren werde. Der Präsident selbst sagte am Donnerstag auf die Frage von Journalisten, ob die USA in einen Krieg mit dem Iran ziehen würden: "Hoffe nicht."

Angesichts der wachsenden Sorge vor einem Krieg im Nahen Osten bemüht sich der Iran, eine weitere Zuspitzung zu vermeiden. Sein Land übe maximale Zurückhaltung, obwohl die USA vor einem Jahr aus dem Atomabkommen ausgestiegen seien, sagte Außenminister Mohammad Javad Zarif am Donnerstag in Tokio.

Zuletzt hatten sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran durch Anschläge auf Öltanker und Ölanlagen in der Golf-Region verschärft, hinter denen der Iran oder seine Partner vermutet werden. Trump ließ US-Kriegsschiffe und Bomber in die Region verlegen. Seit dem Ausstieg aus dem Atomabkommen vergangenes Jahr hat Trump neue Sanktionen verhängt, um ein stärkeres Entgegenkommen der Islamischen Republik zu erzwingen.

(APA)

Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Insider: Trump will keinen Krieg mit dem Iran

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.