US-Wahlkampf: Das Bewerber-Feld der Demokraten

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Jetzt geht es also richtig los für die demokratischen Präsidentschaftskandidaten. Am Mittwoch und Donnerstag gibt es erste TV-Debatten.

Die hohe Zahl der Bewerber bei den Demokraten bedingt ein ungewöhnliches TV-Format: Nicht an einem Abend, sondern an zwei Abenden hintereinander werden 20 der 24 Anwärter live aus Miami debattieren.

Nachdem sich Ex-Vizepräsident Joe Biden deklariert hatte, lag das Momentum – die Dynamik – erst einmal auf seiner Seite. Innerhalb der ersten 24 Stunden nahm Biden 6,3 Millionen Dollar ein – Spendenrekord vor Beto O'Rourke und Bernie Sanders. In den Medien und im Fernsehen ist er omnipräsent, sie verfolgen seine ersten Schritte als offizieller Kandidat in Philadelphia und Pittsburgh – den Großstädten in Pennsylvania, woher Biden stammt und die entscheidend sind für einen Wahlsieg in eineinhalb Jahren.

Zunächst muss sich der 76-Jährige bei den Demokraten jedoch in einem großen und vielfältigen Feld behaupten, das so jung, bunt und weiblich ist wie nie zuvor. Am Ende wartet Donald Trump, der schon jetzt nicht mit Beleidigungen gegen seine Gegner spart.

Ein Überblick über die sechs Favoriten und ihre 18 Konkurrenten.

(c) APA/AFP/LOGAN CYRUS (LOGAN CYRUS)
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Joe Biden (76)

Sollte Joe Biden zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werden, wäre das eine Geschichte, wie sie Hollywood gern erzählt. Mit 78 Jahren zum Amtsantritt im Jänner 2021 wäre Biden nicht nur der älteste Präsident. Er wäre auch die Personifikation des amerikanischen Credos, wonach Rückschläge den Charakter formen und man letztlich gestärkt aus ihnen hervorgeht. Bidens Vita ist reich an Niederlagen und Schicksalsschlägen.

Geboren inmitten des Zweiten Weltkriegs, in eine Mittelklassefamilie irischer Abstammung, wuchs Biden in Pennsylvania auf. Nach dem Jusstudium wurde der 29-Jährige 1972 überraschend zum Senator von Delaware gewählt, ehe seine Frau, Neilia, und die einjährige Tochter, Naomi, bei einem Autounfall starben. Die Söhne, Beau und Hunter, überlebten schwer verletzt.

Biden wollte zunächst sein Amt nicht antreten, ließ sich aber schließlich doch davon überzeugen, nach Washington zu gehen. Beinahe täglich pendelte er fortan mehr als 30 Jahre lang von seinem Wohnort Wilmington in die US-Hauptstadt – zwei Stunden hin, zwei Stunden zurück. Er heiratete ein zweites Mal, kandidierte ein erstes Mal 1988 für die Präsidentschaft – und scheiterte kläglich, wie auch 20 Jahre später beim zweiten Versuch. Der aufstrebende Star der Demokraten, Barack Obama, stahl ihm damals die Show, kürte ihn aber zu seinem Vize.

2016 spekulierte Biden mit einer Kandidatur, entschied sich aber dagegen – die Narben nach dem Krebstod seines Sohnes Beau 2015 waren noch zu frisch. Noch im Sterbebett hatte Beau ihn angefleht, doch anzutreten. Biden war überzeugt davon, Donald Trump schlagen zu können – und bereute es hinterher, nicht gegen Hillary Clinton ins Rennen gegangen zu sein.

(c) REUTERS (LEAH MILLIS)
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Bernie Sanders (77)

Kürzlich am Campus des Brooklyn College im tief demokratischen New Yorker Stadtteil: Tausende Menschen haben sich zum Auftritt eines 77-jährigen Senators aus Vermont versammelt. Bernie Sanders, der selbst ernannte „demokratische Sozialist“, verspricht „wirtschaftliche, soziale und umweltpolitische Gerechtigkeit“. Die Menge jubelt. Sanders, aufgewachsen in Brooklyn, fühlt sich ganz zu Hause.

Außer ihr fortgeschrittenes Alter verbindet die beiden Frontrunner bei den Demokraten nur wenig: Biden, der Mann der Mitte, mit dem auch mancher Republikaner als Präsident leben könnte; Sanders, dem die Demokraten zu wenig progressiv sind, weshalb er betont, dass er als Unabhängiger im Senat sitzt. Wenn Sanders von Gerechtigkeit spricht, meint er deutlich höhere Steuern, eine freie Krankenversicherung für alle und den sogenannten Green New Deal.

Die Umweltinitiative zum Kampf gegen den Klimawandel stammt vom linken Flügel der Demokraten. Sie sieht einen bis zu 100-prozentigen Umstieg auf erneuerbare Energie vor, was Experten aber für unrealistisch halten. Präsident Donald Trump apostrophiert Sanders stets als „Sozialisten“, was in den USA weitgehend als Schimpfwort gilt. Sanders knüpft dort an, wo er 2016 aufgehört hat: Er begeistert Studenten und die Linksliberalen und findet teilweise sogar auf Fox News, dem erzkonservativen TV-Sender, ein Echo.

Sanders verkörpert den Richtungsstreit innerhalb der demokratischen Partei. Noch hat sich Alexandria Ocasio-Cortez, der neue Darling des linken Flügels der Demokraten, nicht deklariert. 2016 machte sie noch Wahlkampf für Sanders, im Vorjahr zog die 29-Jährige als jüngste Abgeordnete ins Repräsentantenhaus ein und machte sogleich als Star der sozialen Medien Furore.

Trump versus Sanders: Es wäre ein Duell der Extreme und würde auf einen Wahlkampf hinauslaufen, der an Polarisierung und Absurditäten schwer zu überbieten wäre.

(c) APA/AFP/SAUL LOEB (SAUL LOEB)
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Beto O'Rourke (46)

Noch vor einem Jahr hatte kaum jemand Beto O'Rourke auf der Rechnung. Nun gilt der 46-Jährige aus El Paso in Texas, der fließend Spanisch spricht, als Alternative zu Joe Biden und Bernie Sanders, die in den Umfragen voranliegen. Nationale Aufmerksamkeit erlangte der Kongressabgeordnete bei den Senatswahlen im Vorjahr, als er den haushohen republikanischen Favoriten Ted Cruz – einen Liebling der Tea Party – um ein Haar aus dem Amt gejagt hätte.

Die knappe Niederlage weckte seine Ambitionen auf das Präsidentenamt. O'Rourke elektrisierte die Wähler, sammelte eine Rekordzahl an Spenden und weiß sich in den sozialen Medien darzustellen. Mit großer Energie tourte er zuerst durch alle Bezirke von Texas, und nun wiederholt er es in Iowa – so schaffte einst auch Obama die Sensation gegen Hillary Clinton.

O'Rourke präsentiert sich als Antipolitiker, der wenn nötig selbst mitanpackt. Hemdsärmelig und verschwitzt brüllt er in die Mikrofone, vielleicht auch wegen seiner Musikleidenschaft. Wie ein Rockstar springt er auf Tische. Während seines Studiums an der Columbia University in New York spielte er in einer Punk-Band.

Thematisch fokussiert sich der Texaner auf die Einwanderung: Er verspricht eine Immigrationsreform, hielt an der Grenze in El Paso eine Gegenkundgebung zu Donald Trump ab, übt aber auch Kritik an Barack Obama, der an der Migrationspolitik gescheitert ist. Bisher verweigerte er sich den großen TV-Debatten, prompt verlor er in den Umfragen ein wenig an Boden.

(c) REUTERS (LEAH MILLIS)
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Kamala Harris (54)

Das Datum war aufgeladen mit Symbolik und Pathos. Am Martin Luther King Day, einem Feiertag, verkündete Kamala Harris ihre Kandidatur. In Oakland nahe der Uni Berkeley, wo ihre Eltern geforscht haben und wo sie in einem progressiven Milieu aufgewachsen ist, versammelte die 54-jährige Senatorin im Jänner 20.000 Anhänger zu einer ersten Kundgebung. Punktgenau erschien auch die Biografie der Tochter eines Jamaikaners und einer indischen Tamilin.

Seither tourt die Kalifornierin unermüdlich durch jene Bundesstaaten, die in neun Monaten die ersten Primaries abhalten – Iowa, New Hampshire, South Carolina und Nevada. Ihre Strategie zielt jedoch vor allem darauf ab, in ihrer Heimat zu reüssieren. Kalifornien hat seine Vorwahlen vorgelegt, und ein Sieg im bevölkerungsreichsten Bundesstaat könnte Harris einen Vorsprung verschaffen.

In Kalifornien wirkte die Juristin als Staatsanwältin und Justizministerin, im Senatshearing des konservativen Höchstrichters Brett Kavanaugh spielte sie ihr Fachwissen aus. Hauptpunkte ihres Programms sind Medicare für alle, eine freie Gesundheitsversorgung, ein kostenloses Studium und die Erhöhung der Lehrergehälter. Harris nennt sich selbst eine „fröhliche Kriegerin“.

(c) REUTERS (MIKE SEGAR)
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Pete Buttigieg (37)

„Pete who?“, fragten die Amerikaner, nachdem der 37-jährige Bürgermeister aus South Bend in Indiana seine Kandidatur erklärt hatte. Seinen Namen können die meisten nach wie vor nicht richtig aussprechen, darum nennen sie ihn einfach Pete Mayor. Pete Buttigieg ist zum großen Überraschungskandidaten avanciert, der im selben Wählerreservoir fischt wie Beto O'Rourke.

Buttigiegs offen deklarierte Homosexualität spielt bisher keine Rolle, umso mehr seine Biografie „Shortest Way Home“ – ein Kontrast zu jener Donald Trumps. Mit 29 Jahren wurde der Harvard- und Oxford-Absolvent zum Bürgermeister gewählt, er nahm eine siebenmonatige Auszeit für einen Afghanistan-Einsatz. Er habe mehr politische und militärische Erfahrung als Trump, sagt der polyglotte Sohn eines Literaturprofessor aus Malta.

(c) APA/AFP/KAMIL KRZACZYNSKI (KAMIL KRZACZYNSKI)
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Elizabeth Warren (69)

Die linksliberale Senatorin aus Massachusetts, eine frühere Jus-Professorin in Harvard, machte sich als Konsumentenschützerin und Wall-Street-Kritikerin einen Namen, ehe sie in die Politik wechselte. Mit radikalen Positionen spricht Warren dieselbe Klientel an wie Bernie Sanders, weshalb sich die beiden Kandidaten des linken Flügels gegenseitig Stimmen wegnehmen könnten. Warren trat zuletzt für eine Abschaffung des Wahlmännersystems und eine Reform nach westlichem Standard ein: Jede Stimme soll zählen, und das Gewicht soll nicht auf dem Mehrheitswahlrecht der Bundesstaaten liegen. Dies wäre nachgerade eine Revolution. Sie plädiert zudem für eine Zerschlagung der Hightech-Konzerne.

Kaum jemand attackierte den Präsidenten bisher so vehement wie Warren, die nach der Veröffentlichung des Mueller-Reports die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Trump forderte. Die beiden verbindet gegenseitige Verachtung. Trump verhöhnte Warren als „Pocahontas“, weil es die Juristin mit ihren indianischen Wurzeln übertrieben hatte. Er „adelte“ sie aber auch als Lieblingsgegnerin.

(c) REUTERS (LEAH MILLIS)
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Michael Bennett (54)

Die weiteren Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge

Michael Bennett musste sich erst im April einer Behandlung wegen Prostatakrebs unterziehen. Er sitzt seit 2009 für den Bundesstaat Colorado im Senat und gilt als Pragmatiker.

(c) REUTERS (Yuri Gripas)
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Bill de Blasio (58)

Der Bürgermeister von New York verkündete seine Bewerbung in einem auf dem Online-Portal YouTube veröffentlichten Video. "Donald Trump muss gestoppt werden", sagte er in dem dreiminütigen Video. Er wolle bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten, da es "an der Zeit ist, die arbeitenden Menschen in den Vordergrund zu stellen". De Blasio ist seit 2014 Bürgermeister von New York. Auch Präsident Trump kommt kommt aus der Metropole.

(c) APA/AFP/LOGAN CYRUS (LOGAN CYRUS)
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Cory Booker (49)

Booker kann auf seine rund vier Millionen Twitter-Follower zählen. Sein Stern begann als Bürgermeister von Newark aufzugehen, er schaffte es schließlich auch in den Senat.

(c) APA/AFP/JOSH EDELSON (JOSH EDELSON)
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Steve Bullock (53)

Bullock diente als Montanas Staatsanwalt, bevor er 2012 zum Gouverneur des Bundesstaates gewählt wurde. Er will Trump-Wähler für sich gewinnen. Er gewann seine Wiederwahl zum Gouverneur im Jahr 2016 mit 4 Prozent Vorsprung am selben Tag, als Trump in der Präsidentschaftswahl den Staat mit mehr als 20% Vorsprung holte.

(c) REUTERS (JIM URQUHART)
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Julian Castro (44)

Julian Castro, der unter Barack Obama Minister für Wohnungsbau und Stadtentwicklung war, verkündete seine Kandidatur in seiner Heimatstadt San Antonio in Texas. Der 44-Jährige sagte, es sei an der Zeit, für "neue Führungsstärke und neue Energie" zu sorgen. Er kündigte an, im Falle eines Wahlsiegs als erste Amtshandlung den Wiedereintritt der USA in das Pariser Klimaabkommen einleiten zu wollen.

(c) APA/AFP/JOSH EDELSON (JOSH EDELSON)
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John Delaney (55)

Der Self-made-Geschäftsmann war einst der jüngste Geschäftsführer der New Yorker Börse und deklarierte sich schon früh als Kandidat für 2020. Er steig schon im Juli 2017 in den Wahlkampf ein, schaffte es bisher jedoch kaum, seine Bekanntheit zu steigern.

(c) APA/AFP/DON EMMERT (DON EMMERT)
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Tulsi Gabbard (37)

Die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard machte vor zwei Jahren durch ein Treffen mit dem syrischen Machthaber Bashar al-Assad Schlagzeilen. Sie sitzt für Hawaii im Repräsentantenhaus. Als zentrale politische Anliegen nannte die 37-Jährige den Zugang zu Gesundheitsversorgung, eine Reform des Strafrechts und Klimafragen. 

(c) REUTERS (Joshua Roberts)
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Kirsten Gillibrand (52)

Kirsten Gillibrand ist Senatorin aus dem US-Bundesstaat New York. Sie fiel zuletzt mit einem Kurswechsel in ihrer Migrations- und Waffenpolitik auf - hin zu liberaleren Positionen.

(c) APA/AFP/JOSH EDELSON (JOSH EDELSON)
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John Hickenlooper (67)

Auch der frühere Gouverneur des Bundesstaats Colorado, John Hickenlooper, will zur Wahl antreten. Hickenlooper schied erst zu Beginn dieses Jahres aus dem Gouverneursamt aus. Er regierte den Bundesstaat in der Rocky-Mountains-Region acht Jahre lang. Davor war er Bürgermeister der Großstadt Denver in Colorado. 

(c) REUTERS (STEPHEN LAM)
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Jay Inslee (68)

Der Gouverneur des Westküstenstaates Washington, Jay Inslee, kündigte an, dass er den Kampf gegen den Klimawandel zum Schwerpunkt seiner Kampagne machen wolle. Dies sei "die dringlichste Herausforderung unserer Zeit". Inslee regiert den Bundesstaat im Nordwesten der USA seit 2013.

(c) APA/AFP/MARK RALSTON (MARK RALSTON)
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Amy Klobuchar (58)

Amy Klobuchar, Senatorin aus Minnesota, rief in ihrer Bewerbungsrede bei Schnee und minus zehn Grad zur Einheit in einem gespaltenen Land auf: "Das Gefühl der Einheit zerbricht in unserem Land", sagte sie und machte dafür "unsere kleinliche und lasterhafte Politik" verantwortlich. "Genug ist genug", rief Klobuchar ihren Anhängern zu.

Die Senatorin vertritt in vielen Fragen eine vollständig andere Position als der republikanische US-Präsident Donald Trump. So tritt sie für das Recht auf Abtreibung ein und prangert Ungleichheiten bei der Gesundheitsversorgung an. Als erste Maßnahme für den Fall, dass sie US-Präsidentin werde, kündigte Klobuchar an, den von Trump verfügten Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen wieder rückgängig zu machen.

Klobuchar gehört hingegen dem moderaten Parteiflügel an. Aufgrund ihrer Herkunft und Popularität im Mittleren Westen wird ihr ein starkes Abschneiden in den ehemals demokratisch dominierten Schlüsselstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania zugetraut. Dort hatte bei der Wahl 2016 Trump dominiert.

(c) APA/AFP/BRENDAN SMIALOWSKI (BRENDAN SMIALOWSKI)
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Wayne Messam (44)

Bisher ist der Wayne Messam noch nicht groß auf der politischen Bühne des Landes in Erscheinung getreten. Der Sohn jamaikanischer Einwanderer ist seit 2015 Bürgermeister von Miramar, einer 130.000-Einwohner-Stadt nordwestlich von Miami.

(c) APA/AFP/GETTY IMAGES/JOE RAEDLE (JOE RAEDLE)
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Seth Moulton (40)

Moulton, ein Marine-Veteran, erlangte Bekanntheit durch seinen Versuch, Nancy Pelosi als Sprecherin des Repräsentantenhauses zu verhindern. Seine Themen sind nationale Sicherheit und die Versorgung der Veteranen. Er wäre der jüngste Präsident der Vereinigten Staaten aller Zeiten.

(c) REUTERS (LUCY NICHOLSON)
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Tim Ryan (45)

Der Kongressabgeordnete Tim Ryan kündigte will ebenfalls gegen Trump antreten. Der 45-Jährige schrieb Anfang April auf Twitter: "Es ist an der Zeit, dass wir anfangen, den amerikanischen Traum wieder aufzubauen." Ryan sitzt für den Bundesstaat Ohio im Repräsentantenhaus.

(c) REUTERS (YURI GRIPAS)
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Joe Sestak (67)

Der frühere Abgeordnete und pensionierte Admiral Joe Sestak stieg als letzter in das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Oppositionspartei ein. Sestak diente rund 30 Jahre in der US-Marine und saß zwischen 2007 und 2011 im US-Repräsentantenhaus. Er scheiterte zwei Mal mit Versuchen, sich in den US-Senat wählen zu lassen. Sestak setzt sich unter anderem für ein schärferes Waffenrecht ein und unterstützte das mit dem Iran ausgehandelte internationale Atomabkommen, aus dem der Republikaner Trump ausgestiegen ist.

(c) APA/AFP/GETTY IMAGES/WILLIAM THO (WILLIAM THOMAS CAIN)
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Marianne Williamson (66)

Williamson ist den USA vor allem als spirituelle Beraterin von Talkshow-Star Oprah Winfrey bekannt. Sie hat mehrere Besteller geschrieben, etwa ihr Erstlingswerk "A Return to Love". Sie setzt in ihrer Kampagne auf "eine moralische und spirituelle Erweckung im Land".

(c) APA/AFP/GETTY IMAGES/SCOTT OLSON (SCOTT OLSON)
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Andrew Yang (44)

Yang ist ein Unternehmer in New York, der auch "Venture for America" ins Leben gerufen hat, ein Programm, das Uni-Absolventen mit Startup-Unternehmen in Kontakt bringt. Er fordert ein Mindesteinkommen von 1000 Dollar pro Monat für jeden US-Bürger.

(c) REUTERS (GABRIELA BHASKAR)
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Eric Swalwell (38) [ZURÜCKGEZOGEN]

Der Abgeordnete Eric Swalwell sitzt im Geheimdienst- und im Justizausschuss des Repräsentantenhauses. Er kündigte an, sich unter anderem für eine Verschärfung des Waffenrechts einsetzen zu wollen. "Ich habe mit Kindern gesprochen, die im Klassenzimmer sitzen und Angst davor haben, die nächsten Opfer von Waffengewalt zu werden", sagte der Abgeordnete, dessen Wahlkreis in der Bucht von San Francisco liegt.

Anfang Juli 2019 war er er der erste der Kandidaten, der wieder aus dem Rennen ausstieg.

(c) REUTERS (CARLO ALLEGRI)
Kommentar zu Artikel:

Eine(r) aus 23 gegen Trump

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