Sanktionen Chinas gegen US-Firmen wegen Taiwan-Deals

Peking reagiert mit Strafmaßnahmen gegen die USA, die Luftabwehrraketen und Panzer an Taiwan liefern wollen.

AP

Die Führung in Peking brauchte ein paar Tage, um auf den US-Rüstungsdeal mit Taiwan zu reagieren. Am Freitag hat China deswegen Sanktionen gegen die beteiligten US-Firmen angekündigt. Die Waffenverkäufe seien "ein schwerer Verstoß" gegen Grundregeln des internationalen Rechts und der internationalen Beziehungen, erklärte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Ein Top-Dplomat warnte die Trump-Regierung, nicht mit dem Feuer zu spielem.

Die USA wollen unter anderem Kampfpanzer und Stinger-Luftabwehrraketen im Wert von 2,2 Milliarden Dollar an den Inselstaat Taiwan liefern, den China als abtrünnige Provinz ansieht. Zu dem Handelskonflikt um gegenseitige Strafzölle zwischen Peking und Washington kommt nun auch noch eine militärische Komponente. Tsai Ing-wen, die Präsidentin Taiwans, hält sich gerade zu einem Besuch in den USA auf. Sie erklärte, Taiwan werde sich von den Drohungen aus China nicht einschüchtern lassen.

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