Gewehr und Flyboard: "Fliegender Mann" über Paris

Vor den Augen von Macron, Merkel und etlichen Schaulustigen fliegt der Jetski-Rennfahrer Franky Zapata auf einem Flyboard Air über den Champs-Elysées.

Franky Zapata
Franky Zapata
Franky Zapata – APA/AFP/LIONEL BONAVENTURE

Ein "fliegender Mann" ist in diesem Jahr zur Hauptattraktion bei der traditionellen Militärparade zum 14. Juli in Paris geworden. Der französische Jetski-Rennfahrer Franky Zapata flog am Samstag auf einer Mini-Plattform - dem sogenannten Flyboard Air - über den Boulevard Champs-Elysées.

Dem Spektakel wohnten auch Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere EU-Staats- und Regierungschefs bei, die der französische Präsident Emmanuel Macron zu der Parade eingeladen hatte.

Der mit schwarzer Uniform und einem Helm bekleidete Zapata drehte gut eine Minute lang eine Runde über den Champs-Elysées - in der Nähe der Ehrentribüne mit Macron, Merkel und den anderen Gästen. Er flog in mehreren Dutzend Metern Höhe und trug in der linken Hand ein Gewehr.

Franky Zapata
Franky Zapata
Franky Zapata – REUTERS

Das Flyboard weckt schon seit längerem das Interesse des Militärs: Angetrieben wird es durch fünf Miniatur-Düsentriebwerke, mit denen es navigiert werden kann. Auch das reglose Verharren in der Luft ist möglich. Das Flyboard Air fliegt derzeit nach Angaben des Herstellers bis zu 140 Stundenkilometer schnell, erreicht eine Höhe von 150 Metern und kann eine Nutzlast von 100 Kilogramm tragen.

Entwickelt wurde das Gerät von Zapatas Unternehmen. Es baute die sogenannten Flyboards zunächst für den Wassersport, bevor es sich auf Fluggeräte spezialisierte. Der 40-Jährige ist Weltmeister im Jetski und betreibt inzwischen hauptberuflich seine Firma Zapata.

Franky Zapata
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Franky Zapata – REUTERS

(APA/AFP)

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