Was in Moskau auf dem Spiel steht

Nach dem Ausschluss Oppositioneller von der Lokalwahl wächst in Moskau die Wut auf die Behörden. Russlands Polizei will den Widerstand im Keim ersticken. Heute entscheidet sich, ob das gelingt.

Knapp 1400 Festnahmen gab es am vergangenen Samstag. Die Behörden rieten den Bürgern von einer Teilnahme an der heutigen Demo ab.
Knapp 1400 Festnahmen gab es am vergangenen Samstag. Die Behörden rieten den Bürgern von einer Teilnahme an der heutigen Demo ab.
Knapp 1400 Festnahmen gab es am vergangenen Samstag. Die Behörden rieten den Bürgern von einer Teilnahme an der heutigen Demo ab. – (c) imago images / ITAR-TASS (Sergei Bobylev)

Moskau. Für heute, Samstag, rufen Anhänger der Opposition neuerlich zu einer Kundgebung für freie Wahlen in Moskau auf. Die Teilnehmer wollen ab 14 Uhr (Ortszeit) über den belebten Boulevardring spazieren. Sie müssen mit harschem Vorgehen der Sicherheitskräfte rechnen. Den von den Stadtbehörden vorgeschlagenen Ort für die Kundgebung haben die Aktivisten abgelehnt. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Protestwelle in der russischen Hauptstadt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2019)

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