Venezuela: Wie Maduros Macht schwindet

Die USA verschärfen mit Sanktionen den Druck auf das Regime in Caracas. Immer mehr bisherige Verbündete rücken von dem Staatschef ab. Dieser aber verweigert einen Rückzug.

Der venezolanische Staatschef Maduro klammert sich noch an die Macht, aber der Druck auf ihn wird immer stärker.
Der venezolanische Staatschef Maduro klammert sich noch an die Macht, aber der Druck auf ihn wird immer stärker.
Der venezolanische Staatschef Maduro klammert sich noch an die Macht, aber der Druck auf ihn wird immer stärker. – (c) REUTERS

Buenos Aires/Caracas. In seinem Versuch, sich an die Macht zu klammern, sieht sich Nicolás Maduro immer drastischerem Druck ausgesetzt. Ab sofort ist es US-Amerikanern verboten, Transaktionen mit jedem durchzuführen, der Maduro oder seine Regierung unterstützt. Das von US-Präsident Donald Trump am Montagabend (Ortszeit) unterschriebene Dekret verweigert zudem sämtlichen Anhängern des venezolanischen Präsidenten und dessen Regierung die Einreise in die Vereinigten Staaten. Ähnliche US-Embargos gelten bisher für Nordkorea, Syrien, den Iran und Kuba. Der US-Präsident begründete sein Dekret mit dem Unwillen Maduros, seine „illegale Amtsanmaßung“ zu beenden.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.08.2019)

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