Analyse

In Babyschritten zur EU-Verteidigung

Der „Meilenstein“ zur Verteidigungsunion, der am Montag unterzeichnet wurde, ist in Wahrheit nur eine Kooperation im Beschaffungswesen. Operativ gibt es keine Neuerungen.

Europas Armeen wollen ihre Waffensysteme besser aufeinander abstimmen.
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Europas Armeen wollen ihre Waffensysteme besser aufeinander abstimmen.
Europas Armeen wollen ihre Waffensysteme besser aufeinander abstimmen. [ – (c) REUTERS

Brüssel/Wien. Deutschland Außenminister, Sigmar Gabriel (SPD), sprach von einem „Meilenstein“. 23 EU-Länder, darunter Österreich, haben sich am Montag darauf verständigt, in der Sicherheitspolitik künftig enger zusammenzuarbeiten. Die mit dem sperrigen Namen „Permanent Structured Cooperation“ (Pesco) versehene Kooperation ist allerdings nur ein erster, kleiner Schritt zu einer von Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, eingeforderten Verteidigungsunion.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.11.2017)

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