EU: Frankreich und Deutschland ziehen nicht an einem Strang

Differenzen behindern die EU-Reform: Paris will mehr zwischenstaatliche Solidarität, Berlin lehnt kollektive Haftung ab.

Derzeit ist Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, mit Frau Brigitte in Indien – wieder in Europa will er die EU reformieren.
Derzeit ist Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, mit Frau Brigitte in Indien – wieder in Europa will er die EU reformieren.
Derzeit ist Frankreichs Präsident, Emmanuel Macron, mit Frau Brigitte in Indien – wieder in Europa will er die EU reformieren. – (c) APA/AFP/LUDOVIC MARIN (LUDOVIC MARIN)

Brüssel. 2018 sollte eigentlich jenes Jahr werden, in dem die institutionellen Weichen in der EU neu gestellt werden – vor der Europawahl 2019, dem nächsten Mehrjahresbudget der EU 2020 und dem immer näher rückenden Austrittsdatum Großbritanniens ist der Reformbedarf höher als sonst. Die EU-Kommission bereitet seit geraumer Zeit den Boden für Reformen vor, auf dem Tisch liegen mehrere Szenarien – von der Rückbesinnung auf den reinen Binnenmarkt über wechselnde Koalitionen der Reformwilligen bis hin zu einer Vertiefung der Union.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.03.2018)

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