Vier Vorurteile zu Flüchtlingen im Faktencheck

Einige mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte verknüpfte Informationen sind richtig, andere teilweise oder sogar völlig falsch.

24,9 Prozent der im vergangenen Jahr in Europa angekommen Flüchtlinge, waren Kinder.
24,9 Prozent der im vergangenen Jahr in Europa angekommen Flüchtlinge, waren Kinder.
24,9 Prozent der im vergangenen Jahr in Europa angekommen Flüchtlinge, waren Kinder. – APA/AFP/STRINGER

Seit Wochen wird in der europäischen Flüchtlingsdebatte das Hauptaugenmerk auf Lösungen gelegt, wie künftig möglichst wenige dieser Menschen in die EU gelangen. Der Außengrenzschutz soll hochgefahren, der Zugang zu Asylverfahren national erschwert werden. Auch das Treffen der EU-Innenminister in Innsbruck beschäftigte sich mit Varianten, wie der Flüchtlingsdruck auf Europa weiter gesenkt werden kann.

Völlig aus dem Fokus ist die Situation jener Menschen geraten, um die es eigentlich geht. Warum kommen sie überhaupt nach Europa, warum bleiben sie nicht in ihrer Region? Wer sind diese Menschen, die eine gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer wagen?

„Die Presse“ versucht, vier vorhandenen Vorurteilen zu Flüchtlingen und zur Rolle von Hilfsorganisationen Fakten gegenüberzustellen.

1. Es kommen fast nur noch Wirtschaftsflüchtlinge zu uns

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 684 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen