Ungarns Justizminister: „Sind im ideologischen Krieg“

László Trócsányi sieht im Streit um Grundwerte einen unlösbaren Konflikt mit Westeuropa, weil sein Land keine offene Gesellschaft wolle.

Tourists take a selfie from the balcony of the St Stephen Basilica in Budapest
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Ungarn habe eine andere Einstellung zur Ehe, ist Justizminister Trócsányi überzeugt. – REUTERS

Westeuropa habe andere Werte als die Länder Mittelosteuropas, ist Ungarns Justizminister László Trócsányi, überzeugt. Er nennt als Beispiele Gleichheit, Ehe und Individualität. Und er verweist auf seine persönlichen Erfahrung zur Redefreiheit: Kürzlich musste er auf eine Rede an einer belgischen Uni verzichten, weil Aktivisten gegen den Auftritt eines „Orbán-Ministers“ protestiertet hatten. Ein belgischer Fachverlag zog die Zusage zurück, seine juristischen Analysen zu veröffentlichen. Freiheit, sagt er, bedeutet im Westen heute offenbar nicht dasselbe wie im Osten.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2018)

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