Noch nicht 2019: EU-Staaten brauchen für Zeitumstellung mehr Zeit

Einem Medienbericht zufolge könnten die Änderung erst 2021 in Kraft treten. Nächstes Jahr dürfte jedenfalls weiter an der Uhr gedreht werden.

Zeitumstellung
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Zeitumstellung – APA/dpa/Federico Gambarini

Die Zeitumstellung im Frühjahr und Herbst wird einem Medienbericht zufolge noch nicht 2019 abgeschafft, sondern frühestens 2021. Die EU-Staaten wollten mehr Vorlaufzeit, meldeten die Zeitungen der deutschen Funke Mediengruppe am Dienstag. Die Verkehrsminister treffen nächsten Montag demnach noch keine Entscheidung, sondern nehmen nur einen Bericht des österreichischen Ratsvorsitzes zur Kenntnis.

Schon Ende Oktober hatte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) berichtet, der Großteil der EU-Länder habe beim Zeitplan für die Abschaffung Bedenken. Für eine Änderung ab 2021 gebe es hingegen breitere Zustimmung.

80 Prozent für Abschaffung der Zeitumstellung

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, schon von kommendem Jahr an nicht mehr an der Uhr zu drehen. Die Staaten sollen stattdessen wählen können, ob sie künftig immer Winter- oder Sommerzeit haben wollen. Die Brüsseler Behörde hatte den Vorschlag eingebracht, nachdem sich in einer Online-Befragung mehr als 80 Prozent der Teilnehmer für die Abschaffung ausgesprochen hatten. Von 4,6 Millionen Antworten kamen etwa drei Millionen aus Deutschland. EU-Staaten und Europaparlament müssten mehrheitlich zustimmen, damit die Vorschläge der EU-Kommission umgesetzt werden könnten.

 

(APA)

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