Christian Kern: „Sanchez und Nahles wollten das nicht“

Ex-Kanzler Christian Kern erklärt, woran sein Projekt einer EU-Plattform mit Macron und den Liberalen gescheitert ist. Und warum er von der jetzigen Version wenig hält: Es gehe nur noch um Jobs.

APA/BKA/ANDY WENZEL

Es war Christian Kerns Projekt. Beziehungsweise, es wäre sein Projekt gewesen: eine gemeinsame Plattform für die EU-Wahl aus Sozialdemokraten, Liberalen und der Partei des sozialliberalen französischen Staatspräsidenten, Emmanuel Macron. Von Mai bis September des vorigen Jahres habe man in Treffen und Gesprächen die Basis dafür ausgelotet und auch weitgehend realisiert, sagt der frühere SPÖ-Bundeskanzler der „Presse“. In Gesprächen mit Emmanuel Macron habe man das verdichtet. Neben ihm, Kern, seien es auf sozialdemokratischer Seite vor allem die Italiener und Malteser gewesen, die dieses Projekt mit Nachdruck verfolgt hätten. Ein Fünf-Punkte-Programm sei weit gediehen gewesen.

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